Der Begriff „3/3 Garten-Bepflanzung“ ist kein standardisierter oder gängiger Fachbegriff in der Gartenbauwissenschaft, im Kleingartenwesen oder in der Landschaftsplanung. Es gibt keine offiziellen Quellen oder Fachliteratur, die diesen Ausdruck im Sinne einer festgelegten Methode, Regel oder Gestaltungsform beschreibt.
Allerdings kann der Begriff möglicherweise als umgangssprachliche oder lokale Beschreibung gemeint sein – etwa im Kontext von:
1. Dritteln der Gartenfläche (3 von 3 Teilen bepflanzt)
- Interpretation: Der Garten wird in drei Abschnitte geteilt, wobei drei Drittel (also die gesamte Fläche) bepflanzt werden.
- Sinn: Maximale Nutzung der Fläche für Gemüse, Kräuter oder Beete – im Gegensatz zu Teilversiegelung oder reiner Rasenfläche.
- Nachhaltiger Aspekt: Mehr Pflanzen = mehr Biodiversität, bessere Bodenbedeckung, höhere CO₂-Bindung.
2. Drei Drittel-Regel für Bodenbedeckung
- Idee: Der Boden sollte zu keinem Zeitpunkt leer stehen, um Erosion, Austrocknung und Nährstoffverlust zu vermeiden.
- Praxis:
o 1/3 Fläche: Hauptfrucht (z. B. Tomaten)
o 1/3 Fläche: Zwischenfrucht oder Begleitbepflanzung (z. B. Ringelblumen, Bohnen)
o 1/3 Fläche: Gründüngung oder Kompostauflage
- Ziel: Ganzjährige Bodenbedeckung und Fruchtfolge.
3. Mögliche Missverständnisse oder Tippfehler
- „30/30“ oder „30 cm Abstand“: Gemeint könnte ein Pflanzschema sein (z. B. 30 cm Reihenabstand).
- „Drei-Kulturen-Prinzip“: Bekannt ist z. B. die „Drei-Schwestern-Bepflanzung“ (Mais, Bohnen, Kürbis), eine traditionelle Mischkultur.
- „1/3 Regel“: Manche Gärten schreiben vor, dass nur ein Drittel der Parzelle bebaut werden darf – „3/3“ könnte dann ironisch bedeuten: „voll bepflanzt“.
Fazit
Der Begriff „3/3 Garten-Bepflanzung“ ist nicht standardisiert und wird in offiziellen Kleingartenordnungen, der Landwirtschaft oder im Gartenbau nicht verwendet. Es könnte sich um eine umgangssprachliche oder irrtümliche Formulierung handeln – möglicherweise gemeint ist eine vollständige, flächendeckende und nachhaltige Bepflanzung des Gartens, um Bodenfruchtbarkeit und Ökosystemfunktionen zu fördern.