Hauptnährstoffe: N, P, K, Ca, Mg und S - Spurenelemente: Fe, Cu, Mn
Grobkörnig dienen der Langzeit Düngung und zu feinen Mehl gemahlen der Kurzzeit Düngung, das heißt umso feiner der Mahlgrad des Düngers umso schneller wird er der Pflanze bereitgestellt und umso schneller fließt er ins Grundwasser.
Kompostwasser: 1 Teil gesiebter Kompost mit 9 gleichen Teilen Wasser in einem Eimer geben und verrühren.
Brennesseljauche: 1:10 bis 1:20 verdünnen (einen Eimer voll lockere Brennnesselblätter und mit Wasser auffüllen, und mindestens zwei Wochen Stehenlassen)
Stallmistjauche: 1:10 verdünnt (einem Drittel Stallmist in einem Eimer und mit Wasser aufgießen, und mindestens zwei Wochen Stehenlassen)
Starkzehrer: hoher Nährstoffbedarf – Tomaten, Rhabarber, viele Kohlarten, Sellerie, Gurken, Kürbisse
Mittelzehrer: mäßiger Nährstoffbedarf – Kartoffeln, Möhren, Zichorien Salate, Kohlrabi, Rote Bete, Spinat, Stangen Bohnen kommen ohne nachdüngen bis Herbst aus
Schwachzehrer: geringer Nährstoffbedarf von Vorkultur ausreichend – Erbsen, Buschbohnen, Kopfsalate, Radieschen, Zwiebeln
Vierfelder Technik: 1. Starkzehrer - 2. Mittel Zehrer - 3. Schwach Zehrer – Ruhe/Garre
Der Kompost sollte mindestens 1m hoch sein, dann hält und hat er genug wärme um die Rotte konstant zu halten. Der Aufbau des Komposts soll im Wechsel der Stoffe sein – feucht und trocken, stickstoffreiches und stickstoffarmes und verschieden zerkleinerte Materialien sein. Der fertige Haufen soll mit angetrockneten Rasenschnitt, Stroh oder Schilfmatten abgedeckt werden. Die Rottezeit beträgt etwa sechs bis neun Monate und soll aller drei Monate umgeschichtet werden, dabei die Abdeckung vorher beiseitelegen, innen nach außen und unten nach oben.
Wirkungsvolle Komposthilfen: handelsüblichen Kompoststarter – Hornmehl oder Mist bei stickstoffarmen Materialien (Gehölzhäcksel, Rinden, Herbstlaub) – Kalk beschleunigt die Rotte vor allem bei sauren Materialien wie Sägespänne oder Rinde – Gesteins oder Tonmehl fördert die Kompostqualität – Baldrianbrühe erhöht die Komposttemperatur - Brennnesseljauche fördert den Abbau und die Stickstoff Anreicherung. Wichtig: fertiger Kompost ist vergleichsweise Stickstoffarm und beinhaltet keine ätzenden Substanzen. Halbreifer vertragen nur robuste Pflanzen.
Kleine Grundregel kleinere Pflanzenstücke die z.B. beim Ausgeizen entstehen werden Vorort stark zerkleinert und um die Herkunftspflanze im Anstand zum Pflanzenstängel gelegt.