Das Aztekische Süßkraut (Phyla scaberrima) ist eine aromatische, robuste Pflanze, die durch ihren süßlichen Geschmack und ihre vielseitige Nutzung als Bodendecker und Heilpflanze geschätzt wird. Sie stammt ursprünglich aus Mittel- und Südamerika und wird in Europa vor allem als Zier- und Heilpflanze kultiviert.
Name (Deutsch): Aztekisches Süßkraut
Botanischer Name: Phyla scaberrima
Gattung: Phyla
Pflanzenfamilie: Eisenkrautgewächse (Verbenaceae)
Name im Volksmund: Aztekisches Süßkraut, Süßkraut
Wie viele Unterarten gibt es in Europa: Keine natürlichen Unterarten bekannt; Pflanze meist als eine Art kultiviert
Anbauordnung: Kulturpflanze, Zierpflanze, Heilpflanze
Kulturart: Kräuterpflanze, Bodendecker
Klimazone: Gemäßigte bis subtropische Zone, frostempfindlich
Erntezeitraum: Sommer bis Herbst
Zehrer Art: Schwach- bis Mittel Zehrer
Wichtiger Hinweis zur Pflanze: Benötigt gut durchlässigen, humosen Boden und sonnigen bis halbschattigen Standort; frostempfindlich
Bemerkung: Mehrjährig, kriechend wachsend, gut als Bodendecker geeignet
Bester Fundort in der Natur: Ursprünglich Mittel- und Südamerika, in Europa meist kultiviert
Beipflanzung und ihre Auswirkung: Verträgt sich gut mit anderen Kräutern und Stauden, kann Schädlingsabwehr unterstützen
Blütenbeschreibung: Kleine, rosa bis lila Blüten in dichten, kugeligen Köpfchen
Blattbeschreibung: Kleine, oval-lanzettliche, leicht behaarte Blätter, aromatisch
Stamm-/Stielbeschreibung: Kriechende, verzweigte Stängel, leicht behaart
Samenbeschreibung: Kleine, braune Samen
Art der Wurzler: Flachwurzelnd
Geruch der Pflanze: Süßlich, leicht würzig
Geschmack der Pflanze: Süßlich, aromatisch
Lebenszeitspanne: Mehrjährig
Ökologische Schädlingsbekämpfung: Natürliche Abwehr durch ätherische Öle, fördert Nützlinge
Keimer Art: Lichtkeimer
Keimdauer: 10–20 Tage
Keimtemperatur: 18–22 °C
Keimvorbereitung: Keine spezielle Vorbereitung nötig
Keimfähigkeit in Jahren: 2–3 Jahre
Aussaatzeitraum: Frühling bis Frühsommer
Aussaat Tiefe: Flach, ca. 0,5 cm
Abstand in der Reihe: 20–30 cm
Abstand zur nächsten Pflanze: 30–40 cm
Samen pro Pflanzloch: 1–2
Bevorzugte Beet Art: Kräuterbeet, Steingarten, naturnaher Garten
Idealer Boden: Locker, humos, gut durchlässig
pH-Wert des Bodens: 6,0–7,5
Gießverhalten: Mäßig, trockenresistent
Sonnenbedarf: Vollsonnig bis halbschattig
Düngereinsatz: Gering bis mäßig
Empfohlener Dünger: Kompost, organischer Kräuterdünger
Ist das Anhäufen von Vorteil: Nein
Ist eine Rankhilfe nötig: Nein
Ist ein Spalier notwendig: Nein
Krautzuordnung: Würzkraut, Heilpflanze, Gartenpflanze
Mit Heilwirkung: Ja
Wirkstoffe: Ätherische Öle, Flavonoide, Gerbstoffe
Anwendungsbereiche: Verdauungsfördernd, entzündungshemmend, beruhigend
Verabreichung: Tee, Umschläge, Tinkturen
Essbar: Ja
Welche essbaren Teile: Blätter und junge Triebe
Giftig: Nein
Welche giftigen Teile: Keine bekannt
Verwechslungsgefahr mit: Andere Phyla-Arten, die jedoch ähnliche Eigenschaften haben
Verwendung in der Küche: Aromatisierung von Getränken, Salaten, Desserts
Beste Haltbarmachung: Trocknen oder frische Nutzung
Lagerung der Pflanze: Kühl, trocken, dunkel
Das beste Rezept: Aztekisches Süßkraut-Tee
Die beste Speise: Frische Kräuter in Salaten
Das beste Getränk: Kräutertee mit Aztekischem Süßkraut
Die beste Beilage: Frische Kräuter zu Gemüsegerichten
10 Unterarten in Europa:
· Keine definierten Unterarten, Pflanze meist als eine Art kultiviert
Drei häufig vorkommende Unterarten:
· Nicht definiert
Drei seltenste Unterarten:
· Nicht definiert
Guter Nachbar: Tomaten, Gurken, Zwiebeln, Karotten (fördert Schädlingsabwehr)
Schlechter Nachbar: Starkzehrende Pflanzen, die Nährstoffe stark entziehen
Beste Mischkulturen: Mischkultur mit Gemüse und Kräutern zur Schädlingsabwehr
Quellennachweis:
- Mein schöner Garten
- Kräuterlexikon
- Pflanzen-lexikon.com
- Wikipedia (Phyla scaberrima)
- Bayerische Landesanstalt für Landwirtschaft