Die Aronia, auch bekannt als Vitaminbeere, ist eine robuste und nährstoffreiche Beerenpflanze, die in Europa zunehmend an Bedeutung gewinnt. Sie überzeugt durch ihren hohen Gehalt an Antioxidantien und ihre vielseitige Verwendung in der Küche und Naturheilkunde.


Name (Deutsch): Aronia, Vitaminbeere, Apfelbeere 

Botanischer Name: Aronia melanocarpa 

Gattung: Aronia 

Pflanzenfamilie: Rosengewächse (Rosaceae) 

Name im Volksmund: Schwarze Apfelbeere, Vitaminbeere 

Wie viele Unterarten gibt es in Europa: Ca. 2–3 Arten/Unterarten, hauptsächlich Aronia melanocarpa und Aronia arbutifolia 


Anbauordnung: Kulturpflanze, Zierpflanze, Wildpflanze 

Kulturart: Obstgehölz, Beerenobst 

Klimazone: Gemäßigte Zone 

Erntezeitraum: September bis Oktober 

Zehrer Art: Mittel Zehrer 


Wichtiger Hinweis zur Pflanze: Sehr robust, frosthart und anspruchslos; benötigt gut durchlässigen Boden und sonnigen Standort 

Bemerkung: Mehrjähriger Strauch, wächst auch auf nährstoffärmeren Böden gut 

Bester Fundort in der Natur: Ursprünglich Nordamerika; in Europa kultiviert und verwildert 

Beipflanzung und ihre Auswirkung: Verträgt sich gut mit Beerensträuchern, fördert Biodiversität 


Blütenbeschreibung: Kleine, weiße bis rosafarbene Blüten in Dolden 

Blattbeschreibung: Oval, glänzend grün, im Herbst leuchtend rot gefärbt 

Stamm-/Stielbeschreibung: Verholzter Strauch mit aufrechten Ästen 

Samenbeschreibung: Kleine, braune Samen in Beeren


Art der Wurzler: Flachwurzelnd 

Geruch der Pflanze: Mild, kaum wahrnehmbar 

Geschmack der Pflanze: Herb-fruchtig, leicht bitter (Beeren) 

Lebenszeitspanne: Mehrjährig, langlebig (10–20 Jahre und mehr) 

Ökologische Schädlingsbekämpfung: Wenig anfällig, Nützlinge fördern 


Keimer Art: Lichtkeimer 

Keimdauer: 14–30 Tage 

Keimtemperatur: 18–22 °C 

Keimvorbereitung: Kältebehandlung (Stratifizierung) empfohlen 

Keimfähigkeit in Jahren: 2–4 Jahre


Aussaatzeitraum: Herbst oder Frühling (mit Stratifizierung) 

Aussaat Tiefe: 0,5–1 cm 

Abstand in der Reihe: 80–100 cm 

Abstand zur nächsten Pflanze: 100–150 cm 

Samen pro Pflanzloch: 1–2 


Bevorzugte Beet Art: Beerenobstbeet, naturnaher Garten 

Idealer Boden: Locker, humos, gut durchlässig 

pH-Wert des Bodens: 5,5–7,0 

Gießverhalten: Mäßig, trockenresistent 

Sonnenbedarf: Vollsonnig bis halbschattig 

Düngereinsatz: Gering bis mäßig 

Empfohlener Dünger: Kompost, organischer Volldünger 


Ist das Anhäufen von Vorteil: Nein 

Ist eine Rankhilfe nötig: Nein 

Ist ein Spalier notwendig: Nein 


Krautzuordnung: Obstgehölz, Gartenpflanze, Wildpflanze 

Mit Heilwirkung: Ja 

Wirkstoffe: Anthocyane, Flavonoide, Vitamin C, Polyphenole 

Anwendungsbereiche: Antioxidativ, entzündungshemmend, Kreislaufstärkung 

Verabreichung: Essen, Saft, Tee, Tinkturen 


Essbar: Ja 

Welche essbaren Teile: Beeren 

Giftig: Nein 

Welche giftigen Teile: Keine bekannt 

Verwechslungsgefahr mit: Keine bedeutende Verwechslungsgefahr 


Verwendung in der Küche: Frisch, Saft, Marmelade, Smoothies, Backwaren 

Beste Haltbarmachung: Einfrieren, Trocknen, Einmachen 

Lagerung der Pflanze: Kühl, dunkel, trocken 

Das beste Rezept: Aronia-Marmelade 

Die beste Speise: Fruchtsalat mit Aronia 

Das beste Getränk: Aronia-Saft 

Die beste Beilage: Zu Desserts oder Joghurt 


10 Unterarten/Arten in Europa (deutscher und botanischer Name): 

1.   Schwarze Apfelbeere – Aronia melanocarpa 

2.   Rote Apfelbeere – Aronia arbutifolia 

3.   Weißfrüchtige Apfelbeere – Aronia leucocarpa 

4.   Aronia prunifolia (Hybrid) 

5.   Aronia mitschurinii (Züchtung) 

(weitere Unterarten sind selten und meist Züchtungen) 


Drei häufig vorkommende Arten: 

-      Aronia melanocarpa 

-      Aronia arbutifolia 

-      Aronia prunifolia 


Drei seltenste Arten: 

-      Aronia leucocarpa 

-      Aronia mitschurinii 

-      Weitere seltene Züchtungen 


Guter Nachbar: Himbeeren, Johannisbeeren, Stachelbeeren 

Schlechter Nachbar: Starkzehrende Pflanzen wie Mais oder Tomaten 

Beste Mischkulturen: Beerensträucher, Kräuter, Bodendecker 


Quellennachweis: 

-      Mein schöner Garten 

-      Bundeszentrum für Ernährung (BZfE) 

-      Wikipedia 

-      Pflanzen-lexikon.com 

-      Landwirtschaftskammern