Giersch (Aegopodium podagraria – auch bekannt als Geißfuß oder Podagrakraut)

Giersch, wissenschaftlich bekannt als Aegopodium podagraria, ist eine mehrjährige Wildpflanze, die oft als Unkraut betrachtet wird. Er ist auch unter den Namen Geißfuß und Podagrakraut bekannt.

Es ist wichtig zu beachten, dass Giersch invasiv sein kann und sich schnell ausbreitet, was ihn in Gärten manchmal zu einem Problem macht.

Der Giersch, die in Europa weit verbreitet ist. Er wächst oft an schattigen Orten und kann sich stark ausbreiten.
Diese Pflanze hat gezackte Blätter, die typischerweise grün sind und in kleinen, weißen Doldenblüten erscheinen. Giersch wird oft in Gärten, Wäldern und feuchten Wiesen gefunden.

In der traditionellen Medizin wird Giersch manchmal zur Behandlung von Gicht und als diuretisches Mittel genutzt. Zudem wird er in der Küche verwendet; die jungen Blätter können in Salaten oder Suppen verwendet werden. Giersch wird in der Küche (z. B. Salate, Suppen, Pesto), Naturheilkunde (z. B. entgiftend, entzündungshemmend) und Landwirtschaft (z. B. als Gründünger) genutzt.


Name (Deutsch): Giersch

Botanischer Name: Aegopodium podagraria

Gattung: Aegopodium

Pflanzenfamilie: Doldenblütler (Apiaceae)

Name im Volksmund:

  • Geißfuß, Podagrakraut, Bodenholunder, Dreiblatt, Zipperleinskraut

Wieviele Unterarten in Europa:

  • 1 Art (Aegopodium podagraria), keine Unterarten in Europa bekannt

Anbauordnung: Wildpflanze, selten Kulturpflanze

Kulturart: Wildkraut, essbares Wildkraut, Wiesenpflanze

Klimazone:

-      Gemäßigte Zone Europas und Eurasiens, wächst auch in Höhenlagen über 1.000 m

Erntezeitraum: März bis September (beste Ernte im Frühling)

Zehrer Art: Starkzehrer


Wichtiger Hinweis zur Pflanze:

-      Breitet sich unterirdisch durch Rhizome schnell aus; kann im Garten lästig werden, ist aber essbar und heilwirksam

Bemerkung:

-      Mehrjährige, ausdauernde Pflanze mit dreikantigem Stängel und fächerförmigen Blättern

Bester Fundort in der Natur:

-      Wälder, Parks, Gärten, feuchte Wiesen, Gebüsche

Beipflanzung und ihre Auswirkung:

-      Verträgt sich gut mit Starkzehrern wie Kartoffeln oder Kohl; fördert Biodiversität


Blütenbeschreibung:

-      Weiße, unscheinbare Blüten in Doppeldolden (12–25 Doldenstrahlen), Durchmesser 5–10 cm; Blütezeit Mai bis Juli

Blattbeschreibung:

-      Wechselständig, fächerförmig, zackig gegliedert, Länge ca. 20 cm, dreieckig-eiförmig

Stamm-/Stielbeschreibung:

-      Dreikantiger, hohler Stängel, Höhe 50–100 cm

Samenbeschreibung: Doppelachäne, unscheinbar

Art der Wurzler: Flachwurzler (Rhizome)


Geruch der Pflanze: Angenehm, erinnert an Möhre und Petersilie

Geschmack der Pflanze:

-      Mild, spinatartig, mit leicht petersilienartiger Note

Lebenszeitspanne: Mehrjährig

Ökologische Schädlingsbekämpfung:

-      Keine spezifischen Methoden bekannt; kann durch regelmäßiges Ausgraben der Rhizome kontrolliert werden


Keimer Art: Lichtkeimer

Keimdauer: Nicht in Quellen angegeben

Keimtemperatur: Nicht in Quellen angegeben

Keimvorbereitung: Nicht in Quellen angegeben

Keimfähigkeit in Jahren: Nicht in Quellen angegeben


Aussaatzeitraum: Frühling oder Herbst

Aussaat Tiefe: Nicht in Quellen angegeben

Abstand in der Reihe: Nicht in Quellen angegeben

Abstand zur nächsten Pflanze: Nicht in Quellen angegeben

Samen pro Pflanzloch: Nicht in Quellen angegeben


Bevorzugte Beet Art: Wildkrautbeet, Kräuterbeet (bei gezieltem Anbau)

Idealer Boden: Feucht bis frisch, nährstoffreich, humusreich

pH-Wert des Bodens: Nicht in Quellen angegeben


Gießverhalten: Gleichmäßig feucht halten, nicht austrocknen lassen

Sonnenbedarf: Halbschatten bis Schatten

Düngereinsatz: Regelmäßig, da Starkzehrer

Empfohlener Dünger: Organischer Dünger oder Kompost


Ist das Anhäufen von Vorteil: Nicht in Quellen angegeben

Ist eine Rankhilfe nötig: Nein

Ist ein Spalier notwendig: Nein


Krautzuordnung:

-      Wildkraut, essbares Wildkraut, Wiesenpflanze, Würzkraut

Mit Heilwirkung: Ja

Wirkstoffe: Nicht in Quellen angegeben

Anwendungsbereiche:

-      Traditionell bei Gelenkschmerzen (Podagra), entzündungshemmend

Verabreichung: Trinken (Tee), Essen (roh oder gekocht), Umschläge


Essbar: Ja

Welche essbaren Teile: Junge Blätter, Stängel, Blüten

Giftig: Nein

Welche giftigen Teile: Keine

Verwechslungsgefahr mit:

-      Petersilie, Kerbel, anderen Doldenblütlern (Vorsicht bei Verwechslung mit giftigen Arten wie Gefleckter Schierling!)


Verwendung in der Küche:

-      Salat, Spinatersatz, Suppen, Pesto, Kräuterquark, Wildkräutersalat

Beste Haltbarmachung: Trocknen, einfrieren, fermentieren

Lagerung der Pflanze:

-      Frisch im Kühlschrank (1–2 Wochen), getrocknet dunkel und trocken


Das beste Rezept: Giersch-Pesto

Die beste Speise: Giersch-Spinat mit Kartoffeln und Ei

Das beste Getränk: Giersch-Tee

Die beste Beilage: Fischgerichte, Wildkräutersalat


10 Unterarten in Europa (deutscher und botanischer Name):

-      In Europa kommt nur eine Art vor: Aegopodium podagraria.

-      Es gibt keine Unterarten in Europa.


Drei häufig vorkommende Unterarten:

Nicht zutreffend (nur eine Art in Europa).


Drei seltene Unterarten:

Nicht zutreffend.


Drei älteste Unterarten:

Nicht zutreffend.


Guter Nachbar:

-      Kartoffeln, Kohlarten (verträgt sich gut mit Starkzehrern)

Schlechter Nachbar:

-      Salat, Möhren (können durch die Ausbreitung des Gierschs verdrängt werden)

Beste Mischkulturen: Starkzehrer wie Kohl, Kartoffeln


Quellennachweis:

-      [1] [Wikipedia – Giersch](https://de.wikipedia.org/wiki/Giersch)

-      [2] [Kräuter-Buch – Giersch](https://www.kraeuter-buch.de/kraeuter/Giersch.html)

-      [4] [Blumen in Schwaben – Giersch](https://www.blumeninschwaben.de/Zweikeimblaettrige/Doldenbluetler/giersch.htm)

-      [5] [NABU – Giersch](https://www.nabu.de/tiere-und-pflanzen/pflanzen/pflanzenportraets/wildpflanzen/22952.html)

-      [6] [OBI – Giersch](https://www.obi.de/magazin/garten/pflanzen/bodendecker/giersch)

-      [13] [Umweltberatung – Giersch](https://www.umweltberatung.at/der-gewoehnliche-giersch)

-      [15] [Giersch-Rezepte](https://anita-gaertner.de/giersch-erkennen-und-vielseitig-zubereiten/)

-      [18] [NDR – Giersch bekämpfen](https://www.ndr.de/ratgeber/garten/Giersch-im-Garten-erkennen-und-bekaempfen,giersch124.html)

-      [19] [Pflanzen-Vielfalt – Giersch](https://www.pflanzen-vielfalt.net/wildpflanzen-kraeuter-a-z/uebersicht-pflanzen-a-g/giersch-gewoehnlicher/)

-      [21] [Pflanzen-Vielfalt – Giersch](https://www.pflanzen-vielfalt.net/wildpflanzen-kraeuter-a-z/uebersicht-pflanzen-a-g/giersch-gewoehnlicher/)

-      [23] [Löwenzahn – Giersch erkennen](https://www.loewenzahn.at/magazin/so-kannst-du-giersch-erkennen/)

-      [24] [Anita Gärtner – Giersch zubereiten](https://anita-gaertner.de/giersch-erkennen-und-vielseitig-zubereiten/)

-      [28] [Grünland-Online – Giersch](https://gruenland-online.de/html/gruenland/unkraeuter/giersch/giersch.html)

-      [29] [Bionity – Giersch](https://www.bionity.com/de/lexikon/Giersch.html)