Hibiskus (Hibiscus sabdariffa) ist eine vielseitige und gesundheitsfördernde Pflanze, die in der Küche und in der Naturheilkunde zahlreiche Verwendungsmöglichkeiten bietet. Sein erfrischender, fruchtiger Geschmack und die vielen gesundheitlichen Vorteile machen ihn zu einer beliebten Zutat in Tees und anderen Zubereitungen.

Die antioxidativen, blutdrucksenkenden und entzündungshemmenden Eigenschaften von Hibiskus sind gut dokumentiert und tragen zur allgemeinen Gesundheit und zum Wohlbefinden bei.

Ob als erfrischender Tee, in der Küche oder in der Hautpflege, Hibiskus ist eine wertvolle Ergänzung für jeden Haushalt. Insgesamt stellt Hibiskus eine wunderbare Möglichkeit dar, Gesundheit und Genuss zu kombinieren.

Der Hibiskus (Eibisch) ist eine vielseitige Pflanze, die sowohl als Zierpflanze als auch als Heil- und Nutzpflanze geschätzt wird. In Europa ist vor allem der Gartenhibiskus verbreitet, der mit seinen großen, auffälligen Blüten dekorative Akzente setzt.


Name (Deutsch): Hibiskus (Eibisch) 

Botanischer Name: Hibiscus rosa-sinensis (bei Gartenhibiskus), in Europa auch Hibiscus syriacus (Garteneibisch) verbreitet 

Gattung: Hibiscus 

Pflanzenfamilie: Malvengewächse (Malvaceae) 

Name im Volksmund: Eibisch, Gartenhibiskus, Roseneibisch 

Wieviele Unterarten gibt es in Europa: Für Hibiscus syriacus etwa 2-3 Unterarten, für Hibiscus rosa-sinensis keine klar definierten Unterarten in Europa 


Anbauordnung: Kulturpflanze, Zierpflanze 

Kulturart: Blume / Gehölz 

Klimazone: Gemäßigte bis subtropische Zone (Hibiscus syriacus winterhart, H. rosa-sinensis frostempfindlich) 

Erntezeitraum: Blütezeit Juli bis September (Ernte von Blüten und Blättern je nach Verwendungszweck) 

Zehrer Art: Mittel Zehrer 


Wichtiger Hinweis zur Pflanze: Hibiskus kann bei falscher Pflege (zu nass, zu kalt) anfällig für Pilzkrankheiten sein 

Bemerkung: Strauchförmig wachsend, oft mehrjährig, sehr dekorativ durch große Blüten 

Bester Fundort in der Natur: Ursprünglich in Asien, heute in Gärten und Parks in Europa verbreitet 

Beipflanzung und ihre Auswirkung: Verträgt sich gut mit anderen Ziersträuchern und Stauden; fördert Biodiversität im Garten 


Blütenbeschreibung: Große, trichterförmige Blüten, meist rot, rosa, weiß oder violett, mit auffälligem Staubblattbüschel 

Blattbeschreibung: Wechselständig, handförmig gelappt oder einfach, grün, leicht behaart 

Stamm-/Stielbeschreibung: Holziger Stamm bei älteren Pflanzen, junge Triebe grün und weich 

Samenbeschreibung: Kleine, braune Samen in Kapselfrüchten 


Art der Wurzler: Tiefwurzelnd 

Geruch der Pflanze: Leicht süßlich, kaum intensiv 

Geschmack der Pflanze: Blüten mild bis leicht säuerlich, Blätter leicht herb 

Lebenszeitspanne: Mehrjährig (Strauch) 

Ökologische Schädlingsbekämpfung: Nützlinge wie Marienkäfer und Florfliegen fördern, biologische Pilzbekämpfung bei Bedarf 


Keimer Art: Lichtkeimer 

Keimdauer: 10–20 Tage 

Keimtemperatur: 20–25 °C 

Keimvorbereitung: Samen kurz einweichen, evtl. leicht anschleifen 

Keimfähigkeit in Jahren: 2–3 Jahre 


Aussaatzeitraum: Frühling (April bis Mai) 

Aussaat Tiefe: 0,5–1 cm 

Abstand in der Reihe: 30–40 cm 

Abstand zur nächsten Pflanze: 50–70 cm 

Samen pro Pflanzloch: 1–2 


Bevorzugte Beet Art: Gut drainierte Beete, Kübelkultur möglich 

Idealer Boden: Nährstoffreich, humos, gut durchlässig 

pH-Wert des Bodens: 6,0–7,5 

Gießverhalten: Regelmäßig, mäßig feucht, Staunässe vermeiden 

Sonnenbedarf: Vollsonnig bis halbschattig 

Düngereinsatz: Regelmäßige Düngung während der Wachstumsphase 

Empfohlener Dünger: Organischer Volldünger oder spezieller Blühpflanzendünger 


Ist das Anhäufen von Vorteil: Nein 

Ist eine Rankhilfe nötig: Nein 

Ist ein Spalier notwendig: Nein 


Krautzuordnung: Gartenpflanze, Zierpflanze, Heilpflanze 

Mit Heilwirkung: Ja 

Wirkstoffe: Schleimstoffe, Flavonoide, Anthocyane, Vitamin C 

Anwendungsbereiche: Entzündungshemmend, schleimlösend, bei Erkältungen, Hautpflege 

Verabreichung: Trinken (Tee), essen (Blüten), cremen (Extrakte), Umschläge, Tinkturen


Essbar: Ja 

Welche essbaren Teile: Blüten, junge Blätter 

Giftig: Nein  

Welche giftigen Teile: Keine bekannt 

Verwechslungsgefahr mit: Andere Malvengewächse, z.B. Malve (harmlos) 


Verwendung in der Küche: Blüten als Dekoration und für Tee, Blätter in Salaten oder gekocht 

Beste Haltbarmachung: Trocknen der Blüten für Tee, Einfrieren der Blätter 

Lagerung der Pflanze: Kühl und trocken für getrocknete Teile 

Das beste Rezept: Hibiskustee (aus getrockneten Blüten) 

Die beste Speise: Salat mit jungen Hibiskusblättern 

Das beste Getränk: Hibiskustee (kalt oder warm) 

Die beste Beilage: Frische Kräuter, leichte Speisen 


10 Unterarten in Europa (deutscher und botanischer Name): 

Für Hibiscus syriacus gibt es wenige Unterarten, meist wird die Art ohne klare Unterteilung geführt.

  • Eine exakte Liste von 10 Unterarten ist nicht verfügbar. 

Drei häufig vorkommende Unterarten:

  • Nicht klar definiert 

Drei seltenste Unterarten:

  • Nicht klar definiert 

Guter Nachbar: Lavendel, Salbei, Ringelblume (fördern Nützlinge) 

Schlechter Nachbar: Starkwüchsige Gräser, andere konkurrenzstarke Sträucher 

Beste Mischkulturen: Ziersträucher mit Stauden und Kräutern zur Förderung der Biodiversität 


Quellennachweis: 

-      FloraWeb (Bundesamt für Naturschutz) 

-      PFAU-Verlag: Heilpflanzen der Welt 

-      Bayerischer Rundfunk – Gartenwissen 

-      Pflanzenlexikon von Botanik im Bild 

-      Fachliteratur zu Hibiscus als Heil- und Zierpflanze