Der Ylang-Ylang (Cananga odorata) ist eine Pflanzenart aus der Familie der Annonengewächse (Annonaceae). Der Name wird sowohl für die ganze Pflanze als auch für die Blüten verwendet. Ylang-Ylang bedeutet auf Malaysisch „Blume der Blumen“. 

 

Ylang-Ylang stammt ursprünglich von den Philippinen und aus Indonesien. Heute wird er jedoch auch in Madagaskar, Sumatra, Haiti, Java, den Komoren und Sansibar zur Gewinnung des Ylang-Ylang-Öls kultiviert. Ylang-Ylang wächst als immergrüner schnellwachsender Baum, der Wuchshöhen von bis zu 25 Meter erreicht.

 

Die jeweils neun zungenförmigen, langen Blütenhüllblätter sind gelblich-weiß. Die Blüte verströmen einen intensiven süßen Duft. Aus den großen Blüten, die nur einmal im Jahr am frühen Morgen geerntet und sofort verarbeitet werden müssen, gewinnt man das ätherische Ylang-Ylang-Öl. In einem späteren Destillationsgang kann aus denselben Ylangblüten auch das Canangaöl gewonnen werden.[1]

 

In Asien finden Blüten und Öl auch Anwendung in der Volksmedizin. Das Holz eignet sich zum Bau von kleinen Booten, Trommeln, Hausgerät und Kisten sowie zum Schnitzen. Ylang-Ylang ist ein tropischer Baum, berühmt für seine stark duftenden Blüten, die in der Parfümindustrie und Aromatherapie eine zentrale Rolle spielen.

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Name (Deutsch): Ylang-Ylang 

Botanischer Name: Cananga odorata 

Gattung: Cananga 

Pflanzenfamilie: Annonengewächse (Annonaceae) 

Name im Volksmund: Duftblüte, Ylang-Ylang 

Wieviele Unterarten gibt es in Europa: Keine natürlichen Unterarten in Europa, da nicht heimisch und ausschließlich kultiviert 

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Anbauordnung: Kulturpflanze, Zierpflanze 

Kulturart: Gehölz / Baum 

Klimazone: Tropisch, in Europa nur als Kübelpflanze oder im Gewächshaus 

Erntezeitraum: Ganzjährig, vor allem nachts und früh morgens (Blütenernte) 

Zehrer Art: Mittel Zehrer 

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Wichtiger Hinweis zur Pflanze: Empfindlich gegenüber Kälte und Frost; Blüten werden für ätherisches Öl geerntet, das sehr wertvoll ist 

Bemerkung: Schnell wachsender, immergrüner Baum mit stark duftenden, gelb-grünen Blüten 

Bester Fundort in der Natur: Tropische Wälder Südostasiens und der Pazifikregion 

Beipflanzung und ihre Auswirkung: Verträgt sich gut mit anderen tropischen Gehölzen; keine negativen Effekte bekannt 

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Blütenbeschreibung: Große, gelb-grüne, stark duftende, langgestreckte Blütenblätter, einzeln hängend, sehr aromatisch 

Blattbeschreibung: Große, elliptische bis lanzettliche, glänzende, dunkelgrüne Blätter 

Stamm-/Stielbeschreibung: Glatter, grauer bis brauner Stamm, oft verzweigt 

Samenbeschreibung: Kleine, ovale, braune bis schwarze Samen in fleischigen Früchten 

Art der Wurzler: Tiefwurzelnd 

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Geruch der Pflanze: Intensiv süßlich-blumig, exotisch, stark aromatisch 

Geschmack der Pflanze: Nicht für den Verzehr verwendet, Blüten sind aromatisch, aber nicht essbar 

Lebenszeitspanne: Mehrjährig, langlebig (bis zu 80 Jahre) 

Ökologische Schädlingsbekämpfung: Ätherisches Öl wirkt antibakteriell und fungizid in Auszügen 

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Keimer Art: Lichtkeimer 

Keimdauer: 3–6 Wochen 

Keimtemperatur: 25–30 °C 

Keimvorbereitung: Samen vor der Aussaat 24 Stunden in warmem Wasser einweichen 

Keimfähigkeit in Jahren: 1–2 Jahre 

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Aussaatzeitraum: Frühling bis Sommer 

Aussaat Tiefe: Flach, ca. 1 cm 

Abstand in der Reihe: 2–3 m 

Abstand zur nächsten Pflanze: 3–5 m 

Samen pro Pflanzloch: 1–2 

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Bevorzugte Beet Art: Gut drainierte, humusreiche Böden oder Kübel mit tropischem Substrat 

Idealer Boden: Locker, nährstoffreich, gut durchlässig 

pH-Wert des Bodens: 5,5–7,0 (leicht sauer bis neutral) 

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Gießverhalten: Gleichmäßig feucht, keine Staunässe 

Sonnenbedarf: Halbschattig bis sonnig, keine pralle Mittagssonne bevorzugt 

Düngereinsatz: Regelmäßig während Wachstumsperiode 

Empfohlener Dünger: Organischer Dünger für tropische Gehölze 

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Ist das Anhäufen von Vorteil: Nein 

Ist eine Rankhilfe nötig: Nein 

Ist ein Spalier notwendig: Nein 

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Krautzuordnung: Zierpflanze, Gewürz- und Aromapflanze, Gehölz 

Mit Heilwirkung: Ja 

Wirkstoffe: Ätherische Öle (Linalool, Geraniol, Benzylacetat) 

Anwendungsbereiche: Entspannend, angstlösend, aphrodisierend, antiseptisch 

Verabreichung: Inhalieren, cremen, Tinkturen, Aromatherapie 

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Essbar: Nein 

Welche essbaren Teile: Keine 

Giftig: Nein 

Welche giftigen Teile: Keine bekannt 

Verwechslungsgefahr mit: Keine bedeutende Verwechslungsgefahr 

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Verwendung in der Küche: Nicht üblich, eher in Parfüm und Aromatherapie 

Beste Haltbarmachung: Ätherisches Öl in dunklen, luftdichten Flaschen 

Lagerung der Pflanze: Frische Blüten werden meist sofort verarbeitet 

Das beste Rezept: Kein kulinarisches Rezept, eher Verwendung in Duftmischungen 

Die beste Speise: Nicht zutreffend 

Das beste Getränk: Nicht zutreffend 

Die beste Beilage: Nicht zutreffend 

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10 Unterarten in Europa (deutscher und botanischer Name):

·         Keine, da nicht heimisch 

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3 häufig vorkommende Unterarten:

·         Nicht zutreffend 

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3 seltene Unterarten:

·         Nicht zutreffend 

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Guter Nachbar: Andere tropische Gehölze, z.B. Zimtbaum, Muskatnussbaum 

Schlechter Nachbar: Starkzehrende Pflanzen, die Nährstoffe entziehen 

Beste Mischkulturen: Kombination mit tropischen Heil- und Gewürzpflanzen in Kübel- oder Gewächshauskultur 

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Quellennachweis: 

-      "Flora of Tropical Asia" 

-      Wissenschaftliche Artikel zu Cananga odorata 

-      Tropische Pflanzenhandbücher 

-      Aromatherapie-Literatur