Blaue Kartoffel (Blaue Kartoffel)

Die Blaue Kartoffel umfasst verschiedene Sorten der Kartoffel (Solanum tuberosum) mit charakteristischer blauer oder violetter Schale und/oder Fleischfarbe, die zunehmend an Beliebtheit gewinnen.

Die Blaue Kartoffel, auch bekannt als Violette Kartoffel oder Lila Kartoffel, ist eine alte Gemüsesorte, die zur Familie der Nachtschattengewächse (Solanaceae) gehört. Diese Kartoffelsorte ist für ihre auffällige blaue bis violette Schale und das meist lila gefärbte Fleisch bekannt.

Die blaue Kartoffel hat eine lange Geschichte, die bis zu den Ureinwohnern Perus zurückreicht, wo sie seit Jahrhunderten kultiviert wird. Heute wird sie weltweit geschätzt, nicht nur wegen ihres Geschmacks, sondern auch aufgrund ihrer gesundheitlichen Vorteile.

Die blaue Kartoffel ist eine faszinierende alte Gemüsesorte, die nicht nur durch ihre auffällige Farbe, sondern auch durch ihren einzigartigen Geschmack und ihre gesundheitlichen Vorteile besticht. Ihre vielseitige Verwendung in der Küche macht sie zu einer geschätzten Zutat in vielen Gerichten, und ihr Anbau ist für Hobbygärtner und Landwirte gleichermaßen lohnenswert.

Durch die Erhaltung und den Anbau historischer Sorten wie der blauen Kartoffel tragen wir zur Bewahrung der kulinarischen Vielfalt und der biologischen Diversität in der Landwirtschaft bei.

Die Blaue Kartoffel ist eine spannende Alternative zu herkömmlichen Sorten, die durch ihre Farbe und ihren Gehalt an Antioxidantien besticht. Sie verbindet kulinarischen Genuss mit gesundheitlichen Vorteilen und bereichert den nachhaltigen Garten. 🥔💙


Name (Deutsch): Blaue Kartoffel 

Botanischer Name:

  • Solanum tuberosum (verschiedene Sorten mit blauer Färbung) 

Gattung: Solanum 

Pflanzenfamilie: Nachtschattengewächse (Solanaceae) 

Name im Volksmund: Blaue Kartoffel, Blaue Anneliese, Vitelotte 

Wieviele Unterarten gibt es in Europa:

  • Kartoffeln werden nicht in Unterarten, sondern in Sorten unterschieden; es gibt zahlreiche blaue Sorten

Anbauordnung: Kulturpflanze (Gemüse) 

Kulturart: Gemüse 

Klimazone: Gemäßigte Zone 

Erntezeitraum: Juli bis Oktober (je nach Sorte) 

Zehrer Art: Mittel Zehrer


Wichtiger Hinweis zur Pflanze:

-      Benötigt lockeren, humosen Boden und regelmäßige Wasserversorgung; empfindlich gegen Spätfrost 

Bemerkung:

-      Festkochende bis mehligkochende Sorten mit besonderer Farbe und hohem Anthocyangehalt 

Bester Fundort in der Natur: Kultiviert, Ursprung in Südamerika 

Beipflanzung und ihre Auswirkung:

-      Verträgt sich gut mit Bohnen, Mais, Kohl; Mischkulturen fördern Schädlingsabwehr


Blütenbeschreibung: Weiße bis violette Blüten mit gelben Staubgefäßen 

Blattbeschreibung: Gefiederte, dunkelgrüne Blätter 

Stamm-/Stielbeschreibung: Krautige, aufrechte Stängel 

Samenbeschreibung:

-      Kartoffelsamen in kleinen, grünen Beeren, selten genutzt 

Art der Wurzler: Knollenbildend, flachwurzelnd


Geruch der Pflanze: Typisch kartoffelig 

Geschmack der Pflanze: Nussig, aromatisch, leicht erdig 

Lebenszeitspanne: Einjährig (Wachstumszyklus) 

Ökologische Schädlingsbekämpfung:

-      Förderung von Nützlingen, Fruchtwechsel und Mischkultur empfohlen


Keimer Art: Lichtkeimer 

Keimdauer: 10–20 Tage (bei Pflanzkartoffeln Keimung vor Pflanzung) 

Keimtemperatur: 12–18 °C 

Keimvorbereitung: Vorkeimen empfohlen 

Keimfähigkeit in Jahren: 1–2 Jahre (je nach Lagerung)


Aussaatzeitraum: März bis April (Pflanzung der Knollen) 

Aussaat Tiefe: 8–12 cm 

Abstand in der Reihe: 30 cm 

Abstand zur nächsten Pflanze: 50 cm 

Samen pro Pflanzloch: 1 Knolle


Bevorzugte Beet Art: Gemüsebeet, lockerer Boden 

Idealer Boden: Humos, sandig-lehmig, gut drainiert 

pH-Wert des Bodens: 5,5–7,0 


Gießverhalten: Gleichmäßig feucht, Staunässe vermeiden 

Sonnenbedarf: Vollsonnig 

Düngereinsatz: Regelmäßig, organisch und mineralisch 

Empfohlener Dünger: Kompost, Hornspäne, Kartoffeldünger


Ist das Anhäufen von Vorteil: Ja, fördert Knollenbildung 

Ist eine Rankhilfe nötig: Nein 

Ist ein Spalier notwendig: Nein


Krautzuordnung: Gemüse 

Mit Heilwirkung: Nein 

Wirkstoffe: Stärke, Ballaststoffe, Vitamine (B, C) 

Anwendungsbereiche: Ernährung 

Verabreichung: Essen


Essbar: Ja 

Welche essbaren Teile: Knollen 

Giftig: Nein (grüne Teile enthalten Solanin, nicht verzehren) 

Welche giftigen Teile: Grüne Knollen, oberirdische Pflanzenteile 

Verwechslungsgefahr mit: Keine bedeutende im Gemüseanbau


Verwendung in der Küche: Kochen, Braten, Backen, Pürieren 

Beste Haltbarmachung: Kühl, dunkel, trocken lagern 

Lagerung der Pflanze: Kühl, dunkel, gut belüftet 


Das beste Rezept: Blaue Kartoffelgratin 

Die beste Speise: Blaue Kartoffelpüree 

Das beste Getränk: Nicht relevant 

Die beste Beilage: Fleisch, Fisch, Gemüse


10 häufige blaue Kartoffelsorten in Europa (deutscher und botanischer Name): 

-      Blaue Anneliese – Solanum tuberosum 'Blaue Anneliese' 

-      Vitelotte – Solanum tuberosum 'Vitelotte' 

-      Blaue Schweden – Solanum tuberosum 'Blaue Schweden' 

-      Purple Majesty – Solanum tuberosum 'Purple Majesty' 

-      Blue Congo – Solanum tuberosum 'Blue Congo' 

-      Purple Viking – Solanum tuberosum 'Purple Viking' 

-      All Blue – Solanum tuberosum 'All Blue' 

-      Adirondack Blue – Solanum tuberosum 'Adirondack Blue' 

-      Blue Belle – Solanum tuberosum 'Blue Belle' 

-      Blue Danube – Solanum tuberosum 'Blue Danube'


Drei häufig vorkommende blaue Sorten: 

-      Blaue Anneliese 

-      Vitelotte 

-      Blue Congo


Drei seltene blaue Sorten: 

-      Purple Majesty 

-      Adirondack Blue 

-      Blue Danube


Guter Nachbar: Bohnen, Mais, Kohl 

Schlechter Nachbar: Tomaten, Erdbeeren (fördern Krankheiten) 

Beste Mischkulturen: Bohnen, Mais, Kohl, Salat


Quellennachweis: 

-      Wikipedia: https://de.wikipedia.org/wiki/Kartoffel 

-      Mein schöner Garten: https://www.mein-schoener-garten.de/pflanzen/blaue-kartoffel 

-      Gartenjournal: https://www.gartenjournal.net/blaue-kartoffel-pflanzen