Die Buschtomate ist eine kompakte, ertragreiche Tomatenvarietät, die besonders für kleinere Gärten und Balkone geeignet ist. Hier die ausführliche Übersicht:


Name (Deutsch): Buschtomate 

Botanischer Name: Solanum lycopersicum var. cerasiforme 

Gattung: Solanum 

Pflanzenfamilie: Nachtschattengewächse (Solanaceae) 

Name im Volksmund: Kirschtomate, Strauchtomate, Buschtomate 

Wieviele Unterarten gibt es in Europa: Tomaten werden meist nicht in Unterarten, sondern in Sorten und Varietäten unterschieden; var. cerasiforme ist eine Varietät der Art Solanum lycopersicum 


Anbauordnung: Kulturpflanze 

Kulturart: Gemüse / Obst 

Klimazone: Gemäßigte Zone 

Erntezeitraum: Juli bis September 

Zehrer Art: Mittel Zehrer 


Wichtiger Hinweis zur Pflanze: Benötigt warmes, sonniges Klima; empfindlich gegenüber Frost; Buschtomaten brauchen keine Stütze, sind aber oft weniger hochtragend als Stabtomaten 

Bemerkung: Kompakte Wuchsform, gut für Topfkultur und kleine Beete geeignet 

Bester Fundort in der Natur: Ursprünglich Mittel- und Südamerika, heute weltweit kultiviert 

Beipflanzung und ihre Auswirkung: Verträgt sich gut mit Basilikum, Ringelblumen, Karotten; fördert Schädlingsabwehr und verbessert Geschmack 


Blütenbeschreibung: Kleine gelbe Blüten mit fünf Blütenblättern, typisch für Nachtschattengewächse 

Blattbeschreibung: Gefiedert, dunkelgrün, leicht behaart 

Stamm-/Stielbeschreibung: Kurz, buschig, verzweigt, grün 

Samenbeschreibung: Kleine, flache, gelblich bis bräunliche Samen 

Art der Wurzler: Flach- bis mittel-tief wurzelnd 


Geruch der Pflanze: Typisch tomatig, würzig 

Geschmack der Pflanze: Süßlich, fruchtig, aromatisch 

Lebenszeitspanne: Einjährig (in Mitteleuropa) 

Ökologische Schädlingsbekämpfung: Nützlinge fördern (Marienkäfer, Schlupfwespen); Fruchtfolge und Mischkultur zur Schädlingsvorbeugung 


Keimer Art: Lichtkeimer 

Keimdauer: 6–14 Tage 

Keimtemperatur: 20–25 °C 

Keimvorbereitung: Keine spezielle Vorbereitung nötig; Samen vor der Aussaat 12 Stunden wässern fördert Keimung 

Keimfähigkeit in Jahren: 3–5 Jahre 


Aussaatzeitraum: Februar bis April (unter Glas oder Fensterbank) 

Aussaat Tiefe: 0,5–1 cm 

Abstand in der Reihe: 30–40 cm 

Abstand zur nächsten Pflanze: 40–50 cm 

Samen pro Pflanzloch: 1–2 


Bevorzugte Beet Art: Gemüsebeet, Kübelkultur, Balkonkästen 

Idealer Boden: Locker, humusreich, gut durchlässig 

pH-Wert des Bodens: 6,0–7,0 


Gießverhalten: Gleichmäßig feucht halten, Staunässe vermeiden 

Sonnenbedarf: Vollsonnig 

Düngereinsatz: Mäßig, organisch bevorzugt 

Empfohlener Dünger: Kompost, Tomatendünger, organischer Flüssigdünger 


Ist das Anhäufen von Vorteil: Nein 

Ist eine Rankhilfe nötig: Nein 

Ist ein Spalier notwendig: Nein 


Krautzuordnung: Gemüse, Obst, Gartenpflanze 

Mit Heilwirkung: Nein 

Wirkstoffe: Lycopin, Vitamin C, Kalium, Flavonoide 

Anwendungsbereiche: Ernährung, antioxidativ, herzgesund 

Verabreichung: Essen 


Essbar: Ja  

Welche essbaren Teile: Früchte 

Giftig: Nein 

Welche giftigen Teile: Keine bekannt 

Verwechslungsgefahr mit: Keine bedeutende Verwechslungsgefahr 


Verwendung in der Küche: Frisch als Snack, Salate, Soßen, Backen, Kochen 

Beste Haltbarmachung: Kühl lagern, kurzzeitig haltbar; Einfrieren möglich (gekocht) 

Lagerung der Pflanze: Kühl, dunkel 

Das beste Rezept: Tomatensalat mit frischem Basilikum und Olivenöl 

Die beste Speise: Frische Kirschtomaten als Snack oder in Salaten 

Das beste Getränk: Tomatensaft 

Die beste Beilage: Zu Pasta, Brot, Käse 


10 Unterarten in Europa: 

·         Tomaten werden in Europa nicht in Unterarten eingeteilt, sondern in Sorten und Varietäten. Var. cerasiforme ist eine der Varietäten der Art Solanum lycopersicum. 


Drei häufig vorkommende Sorten der Buschtomate: 

-      'Tiny Tim' 

-      'Red Robin' 

-      'Balcony' 


Drei seltene Sorten: 

-      'Yellow Pear' 

-      'Black Cherry' 

-      'Green Grape' 


Guter Nachbar: Basilikum, Ringelblume, Karotten 

Schlechter Nachbar: Fenchel, Kohl (Wachstumshemmung) 

Beste Mischkulturen: Kombination mit Basilikum, Karotten, Zwiebeln 


Quellennachweis: 

-      Flora Europaea, Royal Botanic Gardens Kew 

-      Fachliteratur zu Solanum lycopersicum 

-      Diverse Gartenbücher und Gemüseanbau-Ratgeber 

-      Bundesamt für Naturschutz (BfN)