Der Feldsalat ist ein beliebtes, vitaminreiches Blattgemüse, das vor allem in der kühleren Jahreszeit angebaut wird. Er wächst sowohl wild als auch kultiviert und ist eine wertvolle Bereicherung für gesunde Ernährung und nachhaltigen Gartenbau. 🥗

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Name (Deutsch): Feldsalat 

Botanischer Name: Valerianella locusta 

Gattung: Valerianella 

Pflanzenfamilie: Geißblattgewächse (Caprifoliaceae) – früher auch in der Familie der Baldriangewächse (Valerianaceae) geführt 

Name im Volksmund: Rapunzel, Ackersalat, Nüsschensalat 

Wieviele Unterarten gibt es in Europa: Ca. 3-5 Unterarten, je nach Quelle variiert die Zahl 

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Anbauordnung: Kulturpflanze, gelegentlich Wildpflanze 

Kulturart: Gemüse / Blattgemüse 

Klimazone: Gemäßigte Zone 

Erntezeitraum: Herbst bis Frühjahr (September bis April) 

Zehrer Art: Schwach- bis Mittel Zehrer 

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Wichtiger Hinweis zur Pflanze: Frosthart, benötigt lockeren, humosen Boden ohne Staunässe 

Bemerkung: Beliebt als Wintersalat, wächst auch wild auf Äckern und Wiesen 

Bester Fundort in der Natur: Feuchte, nährstoffreiche Wiesen, Ackerränder 

Beipflanzung und ihre Auswirkung: Verträgt sich gut mit Möhren, Radieschen und Zwiebeln; fördert gesunde Mischkultur 

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Blütenbeschreibung: Kleine, weiße bis blassblaue Blüten, fünfzählig, in rispenartigen Blütenständen 

Blattbeschreibung: Rosettenförmige, lanzettliche bis eiförmige Blätter, dunkelgrün, zart 

Stamm-/Stielbeschreibung: Schwacher, dünner Stängel, verzweigt, bis 20 cm hoch 

Samenbeschreibung: Kleine, braune Samen, rundlich bis länglich 

Art der Wurzler: Flachwurzelnd 

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Geruch der Pflanze: Mild, frisch 

Geschmack der Pflanze: Mild, nussig, leicht süßlich 

Lebenszeitspanne: Einjährig 

Ökologische Schädlingsbekämpfung: Nützlingsfreundlich, wenig Schädlingsbefall, natürliche Resistenz gegen viele Schädlinge 

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Keimer Art: Lichtkeimer 

Keimdauer: Ca. 7-14 Tage 

Keimtemperatur: 10–18 °C 

Keimvorbereitung: Keine spezielle Vorbereitung notwendig 

Keimfähigkeit in Jahren: Ca. 3-4 Jahre 

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Aussaatzeitraum: Spätsommer bis Herbst (August bis Oktober) für Herbst- und Winterernte; auch Frühjahrsaussaat möglich 

Aussaat Tiefe: Flach, ca. 0,5 cm 

Abstand in der Reihe: 10-15 cm 

Abstand zur nächsten Pflanze: 15-20 cm 

Samen pro Pflanzloch: 2-3 

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Bevorzugte Beet Art: Gemüsebeet, Frühbeet, Gewächshaus 

Idealer Boden: Locker, humos, gut wasserdurchlässig 

pH-Wert des Bodens: 6,0–7,0 

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Gießverhalten: Regelmäßig mäßig feucht halten, Staunässe vermeiden 

Sonnenbedarf: Halbschattig bis sonnig 

Düngereinsatz: Gering bis mittel, organisch bevorzugt 

Empfohlener Dünger: Kompost, organischer Flüssigdünger 

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Ist das Anhäufen von Vorteil: Nein 

Ist eine Rankhilfe nötig: Nein 

Ist ein Spalier notwendig: Nein 

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Krautzuordnung: Gemüse, Blattgemüse, Wildgemüse 

Mit Heilwirkung: Ja (traditionell) 

Wirkstoffe: Vitamin C, Folsäure, Kalium, Flavonoide 

Anwendungsbereiche: Stärkung des Immunsystems, Entwässernd, Verdauungsfördernd 

Verabreichung: Essen (roh), Tinkturen, Aufgüsse 

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Essbar: Ja 

Welche essbaren Teile: Blätter und junge Triebe 

Giftig: Nein  

Welche giftigen Teile: Keine bekannt 

Verwechslungsgefahr mit: Feldsalat ähnelt manchmal jungen Blättern von Gänsefußarten, die jedoch meist unbedenklich sind 

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Verwendung in der Küche: Roh als Salat, in Mischsalaten, als Beilage, in Suppen 

Beste Haltbarmachung: Kühl lagern, möglichst frisch verbrauchen 

Lagerung der Pflanze: Kühlschrank, feucht, luftdurchlässig 

Das beste Rezept: Feldsalat mit Walnüssen und Apfeldressing 

Die beste Speise: Frischer Feldsalat mit Ziegenkäse und Granatapfel 

Das beste Getränk: Feldsalat-Smoothie mit Apfel und Ingwer 

Die beste Beilage: Leicht gebratenes Geflügel oder Fisch 

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10 Unterarten in Europa (deutscher und botanischer Name): 

1.     Feldsalat – Valerianella locusta subsp. locusta 

2.     Valerianella locusta subsp. ovata 

3.     Valerianella locusta subsp. intermedia 

4.     Valerianella dentata 

5.     Valerianella rimosa 

6.     Valerianella eriocarpa 

7.     Valerianella discoidea 

8.     Valerianella carinata 

9.     Valerianella coronata 

10.  Valerianella multidentata 

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Drei häufig vorkommende Unterarten: 

-      Valerianella locusta subsp. locusta 

-      Valerianella locusta subsp. ovata 

-      Valerianella dentata 

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Drei seltene Unterarten: 

-      Valerianella rimosa 

-      Valerianella eriocarpa 

-      Valerianella multidentata 

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Guter Nachbar: Möhren, Radieschen, Zwiebeln (unterstützen Wachstum und Schädlingsabwehr) 

Schlechter Nachbar: Kohlarten (Konkurrenz um Nährstoffe), Petersilie (Wachstumshemmend)  

Beste Mischkulturen: Möhren, Radieschen, Zwiebeln, Erdbeeren 

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Quellennachweis: 

-      Flora Europaea, Band 5 

-      P. Schmeil, A. Fitschen: Flora von Deutschland 

-      Bundesamt für Naturschutz (BfN) – Artensteckbrief Valerianella locusta 

-      Diverse Garten- und Gemüseanbau-Ratgeber