Die Besenrauke ist eine einjährige Wildpflanze, die häufig auf Äckern, Ruderalstellen und an Wegrändern wächst. Sie ist bekannt für ihre Anpassungsfähigkeit und wird in der traditionellen Medizin genutzt.
Name (Deutsch): Besenrauke
Botanischer Name: Descurainia sophia
Gattung: Descurainia
Pflanzenfamilie: Kreuzblütengewächse (Brassicaceae)
Name im Volksmund: Rauke, Sophienkraut, Sophienrauke, Sophienkresse, Sophienkörner
Wieviele Unterarten gibt es in Europa: Keine offiziell anerkannten Unterarten
Anbauordnung: Wildpflanze
Kulturart: Wildkraut / Wiesenpflanze
Klimazone: Gemäßigte Zone
Erntezeitraum: Mai bis Oktober
Zehrer Art: Schwach Zehrer
Wichtiger Hinweis zur Pflanze: Schnellwachsend, kann sich stark aussäen und als Unkraut auftreten
Bemerkung: Einjährig, bevorzugt nährstoffreiche, lockere Böden
Bester Fundort in der Natur: Äcker, Ruderalflächen, Wegränder
Beipflanzung und ihre Auswirkung: Verträgt sich gut mit Getreide, keine negativen Effekte bekannt
Blütenbeschreibung: Kleine, gelblich-grüne, vierzählige Blüten in lockeren Trauben
Blattbeschreibung: Fein gefiedert, fiederteilig, hellgrün
Stamm-/Stielbeschreibung: Aufrechter, schlanker Stängel, meist kahl oder leicht behaart
Samenbeschreibung: Kleine, abgeflachte, braune bis schwarze Samen
Art der Wurzler: Flachwurzelnd
Geruch der Pflanze: Schwach, leicht senfartig
Geschmack der Pflanze: Mild würzig
Lebenszeitspanne: Einjährig
Ökologische Schädlingsbekämpfung: Keine direkte Nutzung bekannt, fördert jedoch Biodiversität
Keimer Art: Lichtkeimer
Keimdauer: 7–14 Tage
Keimtemperatur: 15–20 °C
Keimvorbereitung: Keine spezielle Vorbereitung nötig
Keimfähigkeit in Jahren: 2–3 Jahre
Aussaatzeitraum: Frühling bis Sommer
Aussaat Tiefe: Flach, ca. 0,5 cm
Abstand in der Reihe: 10–15 cm
Abstand zur nächsten Pflanze: 15–20 cm
Samen pro Pflanzloch: 1–2
Bevorzugte Beet Art: Lockerer, nährstoffreicher Boden
Idealer Boden: Lehmig, sandig, gut durchlässig
pH-Wert des Bodens: 6,0–7,5
Gießverhalten: Mäßig feucht
Sonnenbedarf: Vollsonnig bis halbschattig
Düngereinsatz: Nicht erforderlich
Empfohlener Dünger: Nicht relevant
Ist das Anhäufen von Vorteil: Nein
Ist eine Rankhilfe nötig: Nein
Ist ein Spalier notwendig: Nein
Krautzuordnung: Wildkraut, Wiesenpflanze, Unkraut
Mit Heilwirkung: Ja
Wirkstoffe: Senfölglykoside, Flavonoide, ätherische Öle
Anwendungsbereiche: Verdauungsfördernd, entkrampfend, schleimlösend
Verabreichung: Trinken (Tee), essen (junge Blätter), Umschläge
Essbar: Ja
Welche essbaren Teile: Junge Blätter, Sprossen
Giftig: Nein
Welche giftigen Teile: Keine bekannt
Verwechslungsgefahr mit: Anderen Kreuzblütlern, z.B. Senfarten
Verwendung in der Küche: Wildgemüse, Salate, Suppen
Beste Haltbarmachung: Frisch verwenden, kurz blanchieren und einfrieren möglich
Lagerung der Pflanze: Kühl und feucht
Das beste Rezept: Wildkräutersalat mit Besenrauke
Die beste Speise: Suppen oder Salate mit jungen Blättern
Das beste Getränk: Besenrauken-Tee
Die beste Beilage: Frisches Brot, leichte Gemüsegerichte
10 Unterarten in Europa (deutscher und botanischer Name):
· Keine offiziell anerkannten Unterarten
Drei häufig vorkommende Unterarten:
· Nicht definiert
Drei seltenste Unterarten:
· Nicht definiert
Guter Nachbar: Getreide, Hülsenfrüchte, andere Wildkräuter
Schlechter Nachbar: Starkzehrende Kulturpflanzen
Beste Mischkulturen: Mischkultur mit Getreide und Hülsenfrüchten zur Bodenverbesserung
Quellennachweis:
- Flora Europaea
- Wildkräuter- und Heilpflanzenliteratur
- Pflanzenlexikon von Botanik im Bild
Wikipedia: Descurainia sophia