Das Gewöhnliche Bitterkraut ist eine zweijährige bis ausdauernde krautige Pflanze, die Wuchshöhen von 30 bis 90 Zentimetern erreicht und borstig behaart ist[1][2].

 

Das Gewöhnliche Bitterkraut ist ein wertvoller Bestandteil naturnaher Ökosysteme, der vor allem durch seine Bedeutung für Wildbienen und andere Insekten besticht. Es ist keine klassische Nutz- oder Heilpflanze, sondern ein wichtiger Baustein für Biodiversität in Wiesen und Ruderalflächen. 🌼🐝


Name (Deutsch): Bitterkraut 

Botanischer Name: Picris hieracioides 

Gattung: Picris 

Pflanzenfamilie: Korbblütler (Asteraceae) 

Name im Volksmund: Habichtsbitterkraut, Gewöhnliches Bitterkraut 

Wieviele Unterarten gibt es in Europa: Ca. 10 Unterarten, genaue Angaben variieren[1][2]


Anbauordnung: Wildpflanze, gelegentlich in naturnahen Gärten als Zierpflanze oder Bienenweide 

Kulturart: Wiesenpflanze / Wildkraut 

Klimazone: Gemäßigte Zone 

Erntezeitraum: Juli bis Oktober 

Zehrer Art: Mittel Zehrer


Wichtiger Hinweis zur Pflanze: Bedeutende Nahrungspflanze für Wildbienen und andere Bestäuber, nicht als Nutzpflanze im klassischen Sinne kultiviert 

Bemerkung: Flachwurzelnd, borstig behaart, blaugrauer Stängel, manchmal purpurgestreift[1][3][5] 

Bester Fundort in der Natur: Straßenränder, Ruderalflächen, lichte Wiesen 

Beipflanzung und ihre Auswirkung: Fördert die Biodiversität durch Anlocken von Bestäubern, keine negativen Effekte bekannt


Blütenbeschreibung: Dichte gelbe Körbchenblüten, die von Juli bis Oktober erscheinen 

Blattbeschreibung: Grüne, lanzettliche Blätter, borstig behaart 

Stamm-/Stielbeschreibung: Stängel an der Spitze reich verzweigt, grob behaart, blaugrau bis purpurgestreift 

Samenbeschreibung: Kleine Samen, typische Korbblütler-Samen 

Art der Wurzler: Flachwurzelnd


Geruch der Pflanze: Schwach bis kaum wahrnehmbar 

Geschmack der Pflanze: Bitter 

Lebenszeitspanne: Zweijährig bis kurzlebig mehrjährig 

Ökologische Schädlingsbekämpfung: Wichtig für Wildbienen, unterstützt natürliche Bestäuberpopulationen


Keimer Art: Lichtkeimer 

Keimdauer: Ca. 10–20 Tage 

Keimtemperatur: 15–20 °C 

Keimvorbereitung: Keine spezielle Vorbereitung nötig 

Keimfähigkeit in Jahren: Ca. 2–3 Jahre


Aussaatzeitraum: Frühling (April bis Mai) 

Aussaat Tiefe: Flach, ca. 0,5 cm 

Abstand in der Reihe: 15 cm 

Abstand zur nächsten Pflanze: 20–30 cm 

Samen pro Pflanzloch: 1–2


Bevorzugte Beet Art: Naturnahe Gärten, Wildblumenbeete, Ruderalflächen 

Idealer Boden: Lockere, nährstoffreiche Böden, mäßig feucht 

pH-Wert des Bodens: 6,0–7,5 


Gießverhalten: Mäßig, keine Staunässe 

Sonnenbedarf: Vollsonnig bis halbschattig 

Düngereinsatz: Meist nicht erforderlich 

Empfohlener Dünger: Nicht relevant


Ist das Anhäufen von Vorteil: Nein 

Ist eine Rankhilfe nötig: Nein 

Ist ein Spalier notwendig: Nein


Krautzuordnung: Wildkraut, Wiesenpflanze, Bienenweide 

Mit Heilwirkung: Nein, keine bekannte medizinische Nutzung 

Wirkstoffe: Nicht spezifisch dokumentiert 

Anwendungsbereiche: Ökologische Bedeutung als Nahrungsquelle für Insekten 

Verabreichung: Nicht relevant


Essbar: Nein 

Welche essbaren Teile: Keine 

Giftig: Nein bekannt 

Welche giftigen Teile: Nicht dokumentiert 

Verwechslungsgefahr mit: Andere Korbblütler, z.B. Habichtskräuter (Hieracium), aber meist gut unterscheidbar


Verwendung in der Küche: Nicht gebräuchlich 

Beste Haltbarmachung: Nicht relevant 

Lagerung der Pflanze: Nicht relevant 

Das beste Rezept: Nicht anwendbar 

Die beste Speise: Nicht anwendbar 

Das beste Getränk: Nicht anwendbar 

Die beste Beilage: Nicht anwendbar


10 Unterarten in Europa (deutscher und botanischer Name): 

1.   Picris hieracioides subsp. hieracioides (Gewöhnliches Bitterkraut) 

2.   Picris hieracioides subsp. umbellata 

3.   Picris hieracioides subsp. hispidissima 

4.   Picris hieracioides subsp. taurica 

5.   Picris hieracioides subsp. glabrescens 

6.   Picris hieracioides subsp. microcephala 

7.   Picris hieracioides subsp. caespitosa 

8.   Picris hieracioides subsp. cretica 

9.   Picris hieracioides subsp. insularis 

10.Picris hieracioides subsp. saxatilis


Drei häufig vorkommende Unterarten: 

-      subsp. hieracioides 

-      subsp. umbellata 

-      subsp. hispidissima


Drei seltene Unterarten: 

-      subsp. cretica 

-      subsp. insularis 

-      subsp. saxatilis


Guter Nachbar: Pflanzen, die Bestäuber anlocken, wie Wildblumen und Kräuter (z.B. Salbei, Lavendel) 

Schlechter Nachbar: Keine spezifischen schlechten Nachbarn bekannt 

Beste Mischkulturen: Wildblumenmischungen zur Förderung der Biodiversität und Bestäuber


Quellennachweis: 

·         Pflanzen-Deutschland

·         Wikipedia

·         Naturadb

·         Gärtnerei Strickler

·         NatureGate

·         Ökologie-Seite

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