Die Ananas-Kirsche ist eine interessante, aromatische Fruchtpflanze mit vielseitigen Nutzungsmöglichkeiten.
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Name (Deutsch): Ananas-Kirsche, Physalis, Kapstachelbeere
Botanischer Name: Physalis pruinosa
Gattung: Physalis
Pflanzenfamilie: Nachtschattengewächse (Solanaceae)
Name im Volksmund: Ananas-Kirsche, Zwerg-Physalis, Kapstachelbeere
Wieviele Unterarten gibt es in Europa: Keine offiziell anerkannten Unterarten in Europa, eher Sorten und Varietäten
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Anbauordnung: Kulturpflanze, Zier- und Nutzpflanze
Kulturart: Obst / Gemüse (Fruchtgemüse)
Klimazone: Gemäßigte bis subtropische Zone
Erntezeitraum: Juli bis Oktober
Zehrer Art: Mittel Zehrer
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Wichtiger Hinweis zur Pflanze: Früchte müssen vollständig reif sein, unreife Teile und Blätter enthalten giftige Solanin-Alkaloide
Bemerkung: Einjährige bis kurzlebige mehrjährige Pflanze, relativ pflegeleicht, benötigt warme Standorte
Bester Fundort in der Natur: Ursprünglich Mittel- und Südamerika, in Europa meist kultiviert
Beipflanzung und ihre Auswirkung: Verträgt sich gut mit Tomaten, Paprika, Mais; kann Schädlinge abwehren
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Blütenbeschreibung: Kleine, glockenförmige, gelbliche Blüten mit dunklen Adern
Blattbeschreibung: Eiförmige, leicht behaarte Blätter, grün
Stamm-/Stielbeschreibung: Aufrechter, leicht behaarter Stängel, bis 60 cm hoch
Samenbeschreibung: Kleine, flache, gelblich-braune Samen
Art der Wurzler: Flachwurzelnd
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Geruch der Pflanze: Schwach, leicht würzig
Geschmack der Pflanze: Fruchtig, süß-säuerlich, mit Ananas-Note
Lebenszeitspanne: Einjährig bis kurzlebig mehrjährig
Ökologische Schädlingsbekämpfung: Kann als Begleitpflanze Blattläuse und andere Schädlinge reduzieren
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Keimer Art: Lichtkeimer
Keimdauer: Ca. 10-15 Tage
Keimtemperatur: 20-25 °C
Keimvorbereitung: Samen vor der Aussaat 24 Stunden in Wasser einweichen empfohlen
Keimfähigkeit in Jahren: 2-3 Jahre
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Aussaatzeitraum: Frühling (März bis Mai)
Aussaat Tiefe: Flach, ca. 0,5 cm
Abstand in der Reihe: 30-40 cm
Abstand zur nächsten Pflanze: 40-50 cm
Samen pro Pflanzloch: 1-2
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Bevorzugte Beet Art: Gemüsebeet, gut durchlässig, warm
Idealer Boden: Locker, humusreich, mäßig feucht
pH-Wert des Bodens: 6,0 - 7,0
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Gießverhalten: Gleichmäßig feucht, keine Staunässe
Sonnenbedarf: Vollsonnig
Düngereinsatz: Mäßig, organisch bevorzugt
Empfohlener Dünger: Kompost, organischer Gemüsedünger
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Ist das Anhäufen von Vorteil: Nein
Ist eine Rankhilfe nötig: Nein
Ist ein Spalier notwendig: Nein
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Krautzuordnung: Gemüse, Obst, Gartenpflanze
Mit Heilwirkung: Nein (keine bekannte medizinische Anwendung)
Wirkstoffe: Enthält Vitamine, Antioxidantien, geringe Mengen Solanin in unreifen Teilen
Anwendungsbereiche: Ernährung, kulinarische Nutzung
Verabreichung: Essen (Früchte)
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Essbar: Ja
Welche essbaren Teile: Reife Früchte
Giftig: Ja, unreife Früchte und Pflanzenteile enthalten giftige Alkaloide
Welche giftigen Teile: Blätter, unreife Früchte, Stängel
Verwechslungsgefahr mit: Anderen Physalis-Arten, unreifen Früchten
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Verwendung in der Küche: Frisch als Snack, in Salaten, Desserts, Marmeladen, Dekoration
Beste Haltbarmachung: Kühl und trocken, oder als Marmelade/Eingemachtes
Lagerung der Pflanze: Kühl, trocken, lichtgeschützt
Das beste Rezept: Physalis-Marmelade mit Vanille
Die beste Speise: Frischer Physalis-Salat mit Zitrusfrüchten
Das beste Getränk: Physalis-Smoothie oder Cocktail
Die beste Beilage: Frischer Fruchtsalat, Desserts
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10 Unterarten in Europa (deutscher und botanischer Name):
Physalis pruinosa wird in Europa nicht in viele Unterarten unterteilt, eher als eine Art kultiviert. Andere Physalis-Arten in Europa:
1. Physalis alkekengi (Lampionblume)
2. Physalis peruviana (Kapstachelbeere)
3. Physalis philadelphica
4. Physalis ixocarpa
5. Physalis pubescens
6. Physalis angulata
7. Physalis heterophylla
8. Physalis subglabrata
9. Physalis virginiana
10. Physalis lanceolata
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Drei häufig vorkommende Arten in Kultur:
- Physalis pruinosa
- Physalis peruviana
- Physalis alkekengi
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Drei seltene Arten in Europa:
- Physalis heterophylla
- Physalis subglabrata
- Physalis virginiana
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Guter Nachbar: Tomaten, Paprika, Mais (unterstützen gegenseitig Schädlingsabwehr)
Schlechter Nachbar: Kartoffeln (ähnliche Krankheiten, Konkurrenz)
Beste Mischkulturen: Gemüsebeet mit Nachtschattengewächsen, Mais und Bohnen
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Quellennachweis:
PFAF (Plants For A Future), USDA Plants Database, Kew Gardens, Gartenlexika, wissenschaftliche Publikationen zu Physalis pruinosa.