Die Andenbeere ist eine aromatische, exotische Fruchtpflanze, die ursprünglich aus den Anden Südamerikas stammt, aber auch in Europa als Kulturpflanze geschätzt wird. Sie zeichnet sich durch ihre leuchtend orange-gelben Früchte in papierartigen Hüllen aus und wird vor allem wegen ihres süß-säuerlichen Geschmacks und ihres hohen Vitamin-C-Gehalts angebaut.
Name (Deutsch): Andenbeere, Kapstachelbeere, Andenkirsche
Botanischer Name: Physalis peruviana
Gattung: Physalis
Pflanzenfamilie: Nachtschattengewächse (Solanaceae)
Name im Volksmund: Kapstachelbeere, Andenkirsche
Wie viele Unterarten gibt es in Europa: Keine gesicherten Unterarten speziell in Europa; meist als eine Art kultiviert
Anbauordnung: Kulturpflanze
Kulturart: Obst
Klimazone: Gemäßigte bis subtropische Zone, frostempfindlich
Erntezeitraum: August bis September
Zehrer Art: Mittel Zehrer
Wichtiger Hinweis zur Pflanze: Benötigt frostfreien Standort, viel Sonne und gut durchlässigen Boden
Bemerkung: Mehrjährig, wird aber meist als einjährige Pflanze kultiviert
Bester Fundort in der Natur: Ursprünglich in den Anden Südamerikas, in Europa nur im Garten oder Gewächshaus
Beipflanzung und ihre Auswirkung: Verträgt sich gut mit Tomaten und Paprika, da ähnliche Ansprüche; keine negativen Effekte bekannt
Blütenbeschreibung: Kleine, glockenförmige, gelblich-weiße Blüten mit dunklen Flecken
Blattbeschreibung: Oval bis lanzettlich, grün, leicht behaart
Stamm-/Stielbeschreibung: Aufrechter, leicht behaarter Stängel
Samenbeschreibung: Kleine, flache, gelblich-braune Samen
Art der Wurzler: Flachwurzelnd
Geruch der Pflanze: Leicht würzig, typisch für Nachtschattengewächse
Geschmack der Pflanze: Süß-säuerlich (Früchte)
Lebenszeitspanne: Mehrjährig, oft als einjährig kultiviert
Ökologische Schädlingsbekämpfung: Einsatz von Nützlingen wie Marienkäfern gegen Blattläuse empfohlen
Keimer Art: Lichtkeimer
Keimdauer: 10–20 Tage
Keimtemperatur: 18–22 °C
Keimvorbereitung: Samen 24 Stunden in warmem Wasser einweichen
Keimfähigkeit in Jahren: 2–3 Jahre
Aussaatzeitraum: Februar bis April (Vorzucht im Haus)
Aussaat Tiefe: Sehr flach, nur mit dünner Erdschicht bedeckt
Abstand in der Reihe: 30 cm
Abstand zur nächsten Pflanze: 50 cm
Samen pro Pflanzloch: 1–2
Bevorzugte Beet Art: Nährstoffreiches, lockeres Beet
Idealer Boden: Gut durchlässig, humos
pH-Wert des Bodens: 6,0–7,0
Gießverhalten: Regelmäßig, Staunässe vermeiden
Sonnenbedarf: Vollsonnig
Düngereinsatz: Regelmäßig, besonders während der Fruchtbildung
Empfohlener Dünger: Organischer Volldünger oder Kompost
Ist das Anhäufen von Vorteil: Nein
Ist eine Rankhilfe nötig: Ja
Ist ein Spalier notwendig: Empfehlenswert
Krautzuordnung: Obst, Gartenpflanze
Mit Heilwirkung: Nein
Wirkstoffe: Vitamin C, Antioxidantien
Anwendungsbereiche: Ernährung, Fruchtnutzung
Verabreichung: Essen
Essbar: Ja
Welche essbaren Teile: Reife Früchte
Giftig: Ja
Welche giftigen Teile: Unreife Früchte und Blätter enthalten giftige Alkaloide
Verwechslungsgefahr mit: Anderen Physalis-Arten, die giftig sein können
Verwendung in der Küche: Frisch, Marmeladen, Desserts, Salate
Beste Haltbarmachung: Trocknen in Hüllen, Einmachen, Einfrieren
Lagerung der Pflanze: Kühl, trocken; reife Früchte mehrere Wochen haltbar
Das beste Rezept: Marmelade aus reifen Andenbeeren
Die beste Speise: Fruchtige Salate oder Desserts
Das beste Getränk: Andenbeer-Smoothie oder Saft
Die beste Beilage: Fruchtige Soßen zu Käse oder Geflügel
10 Unterarten in Europa (deutscher und botanischer Name):
Es sind keine spezifischen 10 Unterarten von Physalis peruviana in Europa bekannt; die Art wird meist als einheitliche Kulturpflanze geführt.
Drei häufig vorkommende Unterarten: Nicht definiert für Europa
Drei seltenste vorkommende Unterarten: Nicht definiert für Europa
Guter Nachbar: Tomaten, Paprika
Schlechter Nachbar: Starkwüchsige Pflanzen, die Licht und Nährstoffe stark beanspruchen
Beste Mischkulturen: Tomaten, Paprika, Bohnen, Salat, Karotten
Quellennachweis:
- Mein schöner Garten
- Wikipedia
- Meine Ernte
- NDR
- MDR