Alpen-Waldrebe (Clematis alpina)
Die Alpen-Waldrebe ist eine attraktive, robuste Kletterpflanze, die mit ihren zarten, glockenförmigen Blüten besonders in alpinen und subalpinen Regionen Europas geschätzt wird.
Name (Deutsch): Alpen-Waldrebe
Botanischer Name: Clematis alpina
Gattung: Clematis
Pflanzenfamilie: Hahnenfußgewächse (Ranunculaceae)
Name im Volksmund: Alpen-Waldrebe
Wieviele Unterarten gibt es in Europa: Ca. 2 Unterarten, regional variierend
Anbauordnung: Kulturpflanze (Zierpflanze)
Kulturart: Ziergehölz, Kletterpflanze
Klimazone: Gemäßigte bis subalpine Zone
Erntezeitraum: Blütezeit April bis Juni
Zehrer Art: Mittel Zehrer
Wichtiger Hinweis zur Pflanze: Benötigt durchlässigen, humosen Boden und kühlen Wurzelbereich; Rückschnitt nach der Blüte fördert Wachstum
Bemerkung: Mehrjährige, sommergrüne Kletterpflanze mit attraktiven Blüten
Bester Fundort in der Natur: Alpenregionen, kalkhaltige Böden, lichte Wälder
Beipflanzung und ihre Auswirkung: Verträgt sich gut mit anderen Gehölzen und Stauden; keine negativen Effekte bekannt
Blütenbeschreibung: Glockenförmige, blaue bis violette Blüten mit weißen Staubgefäßen
Blattbeschreibung: Gefiedert, grün, oval bis lanzettlich
Stamm-/Stielbeschreibung: Kletternde, verholzende Stängel
Samenbeschreibung: Flaumige Samen mit Haarschopf
Art der Wurzler: Tiefwurzelnd
Geruch der Pflanze: Schwach, kaum wahrnehmbar
Geschmack der Pflanze: Nicht essbar
Lebenszeitspanne: Mehrjährig, langlebig
Ökologische Schädlingsbekämpfung: Keine besonderen Schädlinge; fördert Insektenvielfalt
Keimer Art: Lichtkeimer
Keimdauer: 14–28 Tage
Keimtemperatur: 15–20 °C
Keimvorbereitung: Keine spezielle Vorbereitung nötig
Keimfähigkeit in Jahren: 2–3 Jahre
Aussaatzeitraum: Frühling (März bis Mai)
Aussaat Tiefe: Flach, ca. 0,5 cm
Abstand in der Reihe: 50–70 cm
Abstand zur nächsten Pflanze: 70 cm
Samen pro Pflanzloch: 1
Bevorzugte Beet Art: Zierbeet, Gehölzrand, Klettergerüst
Idealer Boden: Locker, humos, kalkhaltig
pH-Wert des Bodens: 6,5–7,5
Gießverhalten: Mäßig, keine Staunässe
Sonnenbedarf: Halbschattig bis sonnig
Düngereinsatz: Mäßig, organisch bevorzugt
Empfohlener Dünger: Kompost, organischer Dünger
Ist das Anhäufen von Vorteil: Nein
Ist eine Rankhilfe nötig: Ja
Ist ein Spalier notwendig: Ja
Krautzuordnung: Zierpflanze, Kletterpflanze
Mit Heilwirkung: Nein
Wirkstoffe: Nicht bekannt als Heilpflanze
Anwendungsbereiche: Nicht medizinisch genutzt
Verabreichung: Nicht relevant
Essbar: Nein
Welche essbaren Teile: Keine
Giftig: Ja (Pflanze enthält toxische Stoffe)
Welche giftigen Teile: Blätter und Stängel
Verwechslungsgefahr mit: Andere Clematis-Arten
Verwendung in der Küche: Nicht verwendet
Beste Haltbarmachung: Nicht relevant
Lagerung der Pflanze: Nicht relevant
Das beste Rezept: Nicht anwendbar
Die beste Speise: Nicht anwendbar
Das beste Getränk: Nicht anwendbar
Die beste Beilage: Nicht anwendbar
10 Unterarten in Europa (deutscher und botanischer Name):
- Clematis alpina subsp. alpina
- Clematis alpina subsp. austroalpina
- Clematis alpina subsp. jacquinii
- (weitere Unterarten regional weniger bekannt)
Drei häufig vorkommende Unterarten:
- Clematis alpina subsp. alpina
- Clematis alpina subsp. austroalpina
- Clematis alpina subsp. jacquinii
Drei seltene Unterarten:
- Keine klar definierten seltenen Unterarten, regional variierend
Guter Nachbar: Stauden, andere Kletterpflanzen
Schlechter Nachbar: Starkzehrende Pflanzen
Beste Mischkulturen: Stauden und Gehölze mit ähnlichen Standortansprüchen
Quellennachweis:
- Wikipedia: https://de.wikipedia.org/wiki/Clematis_alpina
- Mein schöner Garten: https://www.mein-schoener-garten.de/pflanzen/alpen-waldrebe
- Gartenjournal: https://www.gartenjournal.net/alpen-waldrebe-pflegen