Das beifußblättrige Traubenkraut ist eine invasive, stark allergene Pflanze, die in Europa zunehmend als Problemunkraut gilt. Sie stammt ursprünglich aus Nordamerika und breitet sich durch ihre hohe Samenproduktion schnell aus.


Name (Deutsch): Beifußblättriges Traubenkraut 

Botanischer Name: Ambrosia artemisiifolia 

Gattung: Ambrosia 

Pflanzenfamilie: Korbblütler (Asteraceae) 

Name im Volksmund: Ambrosie, Beifußblättriges Traubenkraut, Ragweed 

Wieviele Unterarten gibt es in Europa: Keine offiziell anerkannten Unterarten 


Anbauordnung: Wildpflanze, invasive Art, kein Kulturstatus 

Kulturart: Unkraut / Wiesenpflanze 

Klimazone: Gemäßigte Zone, wärmeliebend 

Erntezeitraum: Blütezeit August bis Oktober (keine Ernte, da Unkraut) 

Zehrer Art: Mittel Zehrer 


Wichtiger Hinweis zur Pflanze: Hoch allergen, Pollen können starke allergische Reaktionen auslösen (Ambrosia-Pollen) 

Bemerkung: Einjährig, sehr konkurrenzstark, produziert große Mengen an Samen 

Bester Fundort in der Natur: Ruderalflächen, Bahndämme, Straßenränder, Brachen 

Beipflanzung und ihre Auswirkung: Kann andere Pflanzen verdrängen, reduziert Biodiversität 


Blütenbeschreibung: Kleine, grünlich-gelbe, unscheinbare Blüten in dichten Ähren (Trauben) 

Blattbeschreibung: Fein gefiedert, beifußähnlich, hellgrün 

Stamm-/Stielbeschreibung: Aufrechter, verzweigter Stängel, rau behaart 

Samenbeschreibung: Kleine, braune, stachelige Samen mit Widerhaken 

Art der Wurzler: Flachwurzelnd 


Geruch der Pflanze: Schwach, unangenehm 

Geschmack der Pflanze: Bitter, nicht essbar 

Lebenszeitspanne: Einjährig 

Ökologische Schädlingsbekämpfung: Keine natürlichen Feinde in Europa, Bekämpfung durch mechanische Maßnahmen und Herbizide 


Keimer Art: Lichtkeimer 

Keimdauer: 10–20 Tage 

Keimtemperatur: 15–25 °C 

Keimvorbereitung: Keine spezielle Vorbereitung nötig 

Keimfähigkeit in Jahren: Bis zu 40 Jahre im Boden 


Aussaatzeitraum: Nicht kultiviert, natürliche Aussaat im Frühling 

Aussaat Tiefe: Keimt in oberster Bodenschicht (0–2 cm) 

Abstand in der Reihe: Nicht relevant 

Abstand zur nächsten Pflanze: Nicht relevant 

Samen pro Pflanzloch: Nicht relevant 


Bevorzugte Beet Art: Ruderalflächen, nährstoffreiche Böden 

Idealer Boden: Locker, nährstoffreich, gut durchlässig 

pH-Wert des Bodens: 6,0–7,5 

Gießverhalten: Mäßig feucht 

Sonnenbedarf: Vollsonnig 

Düngereinsatz: Nicht relevant 


Empfohlener Dünger: Nicht relevant 

Ist das Anhäufen von Vorteil: Nein 

Ist eine Rankhilfe nötig: Nein 

Ist ein Spalier notwendig: Nein 


Krautzuordnung: Unkraut, invasive Wildpflanze 

Mit Heilwirkung: Nein 

Wirkstoffe: Keine bekannten heilwirksamen Stoffe, hohe allergene Pollen 

Anwendungsbereiche: Keine medizinische Nutzung 

Verabreichung: Nicht anwendbar 


Essbar: Nein  

Welche essbaren Teile: Keine 

Giftig: Nein (aber stark allergen) 

Welche giftigen Teile: Pollen stark allergen 

Verwechslungsgefahr mit: Beifuß (Artemisia vulgaris), Ambrosia trifida (Riesentraubenkraut) 


Verwendung in der Küche: Nicht verwendet 

Beste Haltbarmachung: Nicht relevant 

Lagerung der Pflanze: Nicht relevant 

Das beste Rezept: Nicht anwendbar 

Die beste Speise: Nicht anwendbar 

Das beste Getränk: Nicht anwendbar 

Die beste Beilage: Nicht anwendbar 


10 Unterarten in Europa (deutscher und botanischer Name): 

·         Keine offiziell anerkannten Unterarten 


Drei häufig vorkommende Unterarten:

·         Nicht definiert 


Drei seltenste Unterarten:

·         Nicht definiert 


Guter Nachbar: Keine bekannten guten Nachbarn, da invasiv und konkurrenzstark 

Schlechter Nachbar: Nahezu alle Kulturpflanzen und Wildpflanzen, da verdrängend 

Beste Mischkulturen: Keine empfohlen aufgrund invasiven Charakters 


Quellennachweis: 

-      Bundesamt für Naturschutz (FloraWeb) 

-      Julius Kühn-Institut (JKI) 

-      Europäische Umweltagentur (EEA) 

-      Fachliteratur zu invasiven Arten 

-      Wikipedia: Ambrosia artemisiifolia