Name (Deutsch): Wald-Zist, Lorbeerblättriger Zistrose 

Botanischer Name: Cistus laurifolius 

Gattung: Cistus 

Pflanzenfamilie: Zistrosengewächse (Cistaceae) 

Name im Volksmund: Lorbeer-Zistrose, Wald-Zistrose 

Wieviele Unterarten gibt es in Europa: Ca. 3 Unterarten und Varietäten 


Anbauordnung: Kulturpflanze (Zierpflanze) 

Kulturart: Zierpflanze, Heilpflanze 

Klimazone: Mediterrane bis warme gemäßigte Zone 

Erntezeitraum: Blütezeit Mai bis Juli; Blätter ganzjährig nutzbar 

Zehrer Art: Schwach Zehrer 


Wichtiger Hinweis zur Pflanze: Bevorzugt trockene, durchlässige Böden und sonnige Standorte; frostempfindlich bei starkem Frost 

Bemerkung: Robust, trockenheitsverträglich, aromatisch duftend 

Bester Fundort in der Natur: Mediterrane Wälder und Macchie, lichte Wälder, felsige Hänge 

Beipflanzung und ihre Auswirkung: Verträgt sich gut mit anderen mediterranen Pflanzen, fördert Biodiversität und Bodengesundheit 


Blütenbeschreibung: Große, weiße Blüten mit gelben Staubblättern, einfach, 5 Blütenblätter, Blütezeit Mai bis Juli 

Blattbeschreibung: Lorbeerähnliche, längliche, ledrige, dunkelgrüne Blätter mit feiner Behaarung 

Stamm-/Stielbeschreibung: Verholzter, verzweigter Strauch, bis 1,5 m hoch 

Samenbeschreibung: Kleine, braune Samen in Kapseln 

Art der Wurzler: Tiefwurzelnd


Geruch der Pflanze: Aromatisch, harzig 

Geschmack der Pflanze: Aromatisch, leicht bitter 

Lebenszeitspanne: Mehrjährig, winterhart bis -5 °C 

Ökologische Schädlingsbekämpfung: Natürliche Resistenz gegen viele Schädlinge 


Keimer Art: Lichtkeimer 

Keimdauer: 14–30 Tage 

Keimtemperatur: 18–24 °C 

Keimvorbereitung: Samen vor der Aussaat leicht anrauen oder in heißem Wasser einweichen 

Keimfähigkeit in Jahren: 2–3 Jahre


Aussaatzeitraum: Frühling 

Aussaat Tiefe: 0,5 cm 

Abstand in der Reihe: 40–50 cm 

Abstand zur nächsten Pflanze: 50–60 cm 

Samen pro Pflanzloch: 2–3 


Bevorzugte Beet Art: Mediterranes Kräuterbeet, Steingarten, trockene Beete 

Idealer Boden: Sandig, kalkhaltig, gut durchlässig 

pH-Wert des Bodens: 6,5–8,0 (leicht alkalisch) 


Gießverhalten: Trockenheitsverträglich, mäßig gießen 

Sonnenbedarf: Vollsonnig 

Düngereinsatz: Gering 

Empfohlener Dünger: Kompost, organischer Dünger sparsam


Ist das Anhäufen von Vorteil: Nein 

Ist eine Rankhilfe nötig: Nein 

Ist ein Spalier notwendig: Nein 


Krautzuordnung: Zier-, Heilpflanze, Wildpflanze 

Mit Heilwirkung: Ja 

Wirkstoffe: Ätherische Öle, Harze, Flavonoide, Polyphenole 

Anwendungsbereiche: Entzündungshemmend, antiviral, antibakteriell, Hautpflege 

Verabreichung: Tee, Tinkturen, Umschläge, Salben


Essbar: Nein 

Welche e-Teile: Nicht essbar 

Giftig: Nein 

Welche g-Teile: Nicht giftig, aber nicht zum Verzehr geeignet 

Verwechslungsgefahr mit: Andere Cistus-Arten, die ähnlich aussehen 


Verwendung in der Küche: Nicht üblich 

Beste Haltbarmachung: Trocknung für Tees und Heilmittel 

Lagerung der Pflanze: Trocken, lichtgeschützt, luftdicht 

Das beste Rezept: Cistus-Tee bei Erkältung und Hautproblemen 

Die beste Speise: Nicht essbar 

Das beste Getränk: Cistus-Tee 

Die beste Beilage: Nicht zutreffend 


10 Unterarten in Europa (deutscher und botanischer Name): 

1.      Wald-Zist – Cistus laurifolius subsp. laurifolius 

2.      Cistus laurifolius subsp. sphaerocarpus 

3.      Cistus laurifolius var. angustifolius 

4.      Cistus laurifolius var. latifolius 

5.      Cistus laurifolius var. microphyllus 

6.      Cistus laurifolius var. pubescens 

7.      Cistus laurifolius var. glaber 

8.      Cistus laurifolius var. maculatus 

9.      Cistus laurifolius var. albiflorus 

10.   Cistus laurifolius var. rubescens 


Drei häufig vorkommende Unterarten: 

-      Cistus laurifolius subsp. laurifolius 

-      Cistus laurifolius subsp. sphaerocarpus 

-      Cistus laurifolius var. angustifolius 


Drei selten vorkommende Unterarten: 

-      Cistus laurifolius var. maculatus 

-      Cistus laurifolius var. albiflorus 

-      Cistus laurifolius var. rubescens 


Guter Nachbar: Lavendel, Rosmarin, Thymian, andere mediterrane Kräuter 

Schlechter Nachbar: Starkzehrende Pflanzen, die Konkurrenz erzeugen 

Beste Mischkulturen: Mediterrane Kräuter- und Steingärten mit trockenheitsliebenden Pflanzen 


Quellennachweis: 

·         Botanische Fachliteratur, mediterrane Pflanzenführer, Heilpflanzenlexika, europäische Flora-Datenbanken