Paprika ist ein beliebtes Fruchtgemüse, das in vielen Küchen der Welt eine zentrale Rolle spielt. Mit ihrem süßen bis scharfen Geschmack, ihrer lebhaften Farbe und ihrer vielseitigen Verwendung ist Paprika nicht nur eine geschmackvolle Zutat, sondern auch eine nahrhafte Ergänzung zu vielen Gerichten.

Paprika (Capsicum annuum) ist ein vielseitiges und schmackhaftes Fruchtgemüse, das in der globalen Küche eine wichtige Rolle spielt. Mit ihrem hohen Nährstoffgehalt, ihrer Geschmacksvielfalt und den unterschiedlichen Arten ist Paprika eine wertvolle Zutat in vielen Gerichten. Der Anbau von Paprika ist für Hobbygärtner und erfahrene Landwirte gleichermaßen lohnend und erfordert nur grundlegende Pflege. Ob roh in Salaten, gefüllt, gegrillt oder als Gewürz – Paprika bereichert die Küche und trägt zu einer gesunden Ernährung bei.

Die Paprika ist eine vielseitige und beliebte Gemüsepflanze, die in vielen Küchen der Welt ihren festen Platz hat. Sie stammt ursprünglich aus Mittel- und Südamerika und wird heute weltweit kultiviert, auch in Europa.


Name (Deutsch): Paprika 

Botanischer Name: Capsicum annuum 

Gattung: Capsicum 

Pflanzenfamilie: Nachtschattengewächse (Solanaceae) 

Name im Volksmund: Paprika, Gemüsepaprika, Gemüsepeperoni 

Wie viele Unterarten gibt es in Europa: Keine festen Unterarten, jedoch zahlreiche Sorten und Kultivare 


Anbauordnung: Kulturpflanze 

Kulturart: Gemüse 

Klimazone: Gemäßigte bis subtropische Zone, frostempfindlich 

Erntezeitraum: Juli bis Oktober 

Zehrer Art: Mittel- bis Starkzehrer 


Wichtiger Hinweis zur Pflanze: Benötigt warme, sonnige Standorte und nährstoffreichen, gut durchlässigen Boden; frostempfindlich 

Bemerkung: Paprika ist meist einjährig, kann aber in frostfreien Regionen mehrjährig wachsen 

Bester Fundort in der Natur: Ursprünglich in Mittel- und Südamerika, heute weltweit kultiviert 

Beipflanzung und ihre Auswirkung: Gute Nachbarn sind Basilikum, Zwiebeln, Karotten; können Schädlingsbefall reduzieren 


Blütenbeschreibung: Kleine, weiße bis blassviolette Blüten mit fünf Blütenblättern 

Blattbeschreibung: Oval, glänzend grün, glatt oder leicht behaart 

Stamm-/Stielbeschreibung: Aufrechter, verzweigter Stängel, grün bis rötlich 

Samenbeschreibung: Runde, flache, weiße bis gelbliche Samen 

Art der Wurzler: Flachwurzelnd 

Geruch der Pflanze: Leicht würzig, typisch für Nachtschattengewächse 

Geschmack der Pflanze: Süß bis scharf, je nach Sorte (Früchte) 

Lebenszeitspanne: Meist einjährig 

Ökologische Schädlingsbekämpfung: Einsatz von Nützlingen (Marienkäfer, Schlupfwespen), Fruchtfliegenfallen, Mischkultur 


Keimer Art: Lichtkeimer 

Keimdauer: 7–14 Tage 

Keimtemperatur: 20–25 °C 

Keimvorbereitung: Samen 24 Stunden in warmem Wasser einweichen kann die Keimung fördern 

Keimfähigkeit in Jahren: 2–3 Jahre


Aussaatzeitraum: Februar bis April (Vorzucht) 

Aussaat Tiefe: 0,5–1 cm 

Abstand in der Reihe: 30 cm 

Abstand zur nächsten Pflanze: 40–50 cm 

Samen pro Pflanzloch: 1–2 


Bevorzugte Beet Art: Gemüsebeet, Gewächshaus 

Idealer Boden: Nährstoffreicher, humoser, gut durchlässiger Boden 

pH-Wert des Bodens: 6,0–7,0 

Gießverhalten: Regelmäßig, Staunässe vermeiden 

Sonnenbedarf: Vollsonnig 

Düngereinsatz: Regelmäßig während der Wachstumsphase 

Empfohlener Dünger: Organischer Volldünger oder Kompost


Ist das Anhäufen von Vorteil: Nein 

Ist eine Rankhilfe nötig: Nein 

Ist ein Spalier notwendig: Nein 


Krautzuordnung: Gemüse, Gartenpflanze 

Mit Heilwirkung: Ja (Capsaicin in scharfen Sorten) 

Wirkstoffe: Vitamin C, Capsaicin, Carotinoide 

Anwendungsbereiche: Schmerzbehandlung, Verdauungsförderung, äußerliche Anwendungen 

Verabreichung: Essen, Cremen, Tinkturen


Essbar: Ja 

Welche essbaren Teile: Frucht 

Giftig: Nein 

Welche giftigen Teile: Keine bekannten giftigen Teile 

Verwechslungsgefahr mit: Paprika und Peperoni (Capsicum annuum), bei scharfen Sorten Vorsicht bei Verzehr


Verwendung in der Küche: Roh, gekocht, gefüllt, getrocknet, als Gewürz 

Beste Haltbarmachung: Trocknen, Einmachen, Einfrieren 

Lagerung der Pflanze: Kühl und trocken 

Das beste Rezept: Gefüllte Paprika 

Die beste Speise: Paprikagemüse, Salate 

Das beste Getränk: Paprikasaft (selten) 

Die beste Beilage: Reis, Kartoffeln 


10 Unterarten/Sorten in Europa (deutscher und botanischer Name): 

1.     Gemüsepaprika – Capsicum annuum var. annuum 

2.     Spitzpaprika – Capsicum annuum var. acuminatum 

3.     Blockpaprika – Capsicum annuum var. grossum 

4.     Chili (milde Sorten) – Capsicum annuum var. glabriusculum 

5.     Paprika „California Wonder“ – Capsicum annuum 'California Wonder' 

6.     Paprika „Yolo Wonder“ – Capsicum annuum 'Yolo Wonder' 

7.     Paprika „Sweet Banana“ – Capsicum annuum 'Sweet Banana' 

8.     Paprika „Corno di Toro“ – Capsicum annuum 'Corno di Toro' 

9.     Paprika „Pimiento“ – Capsicum annuum 'Pimiento' 

10. Paprika „Cubanelle“ – Capsicum annuum 'Cubanelle' 


Drei häufig vorkommende Sorten: 

    • -      Gemüsepaprika (Capsicum annuum var. annuum) 
    • -      Blockpaprika (Capsicum annuum var. grossum) 
    • -      Spitzpaprika (Capsicum annuum var. acuminatum)


Drei seltenste Sorten: 

    • -      Capsicum annuum var. glabriusculum (Wildform) 
    • -      Paprika „Sweet Banana“ 
    • -      Paprika „Cubanelle“ 


Guter Nachbar: Basilikum, Zwiebeln, Karotten, Gurken 

Schlechter Nachbar: Fenchel (hemmt Wachstum) 

Beste Mischkulturen: Tomaten, Bohnen, Kräuter 


Quellennachweis: 

-      Mein schöner Garten 

-      Bayerische Landesanstalt für Landwirtschaft 

-      Wikipedia 

-      Gemüsebau-Handbuch 

-      Pflanzendatenbank FloraWeb