Die Flockenblume ist eine vielseitige, oft farbenprächtige Wild- und Kulturpflanze, die mit ihren charakteristischen Blüten und ihrer ökologischen Bedeutung in Wiesen und Gärten geschätzt wird. 🌼

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Name (Deutsch): Flockenblume 

Botanischer Name: Centaurea spp. 

Gattung: Centaurea 

Pflanzenfamilie: Korbblütler (Asteraceae) 

Name im Volksmund: Kornblume, Wiesen-Flockenblume, Karthäusernelke (je nach Art) 

Wieviele Unterarten gibt es in Europa: Ca. 30-40 Arten und Unterarten, je nach Quelle 

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Anbauordnung: Wildpflanze, Kulturpflanze, Zierpflanze 

Kulturart: Blume / Wiesenpflanze 

Klimazone: Gemäßigte Zone 

Erntezeitraum: Juni bis September 

Zehrer Art: Schwach- bis Mittel Zehrer 

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Wichtiger Hinweis zur Pflanze: Bevorzugt nährstoffarme, trockene bis mäßig feuchte Böden; keine Staunässe 

Bemerkung: Wichtig für Insekten, insbesondere Bienen und Schmetterlinge; häufig in Wildblumenmischungen verwendet 

Bester Fundort in der Natur: Trockenrasen, Wiesen, Wegränder, magere Böden 

Beipflanzung und ihre Auswirkung: Verträgt sich gut mit Gräsern und Kräutern, fördert Biodiversität 

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Blütenbeschreibung: Körbchenförmige Blütenstände, meist blau bis violett, teils rosa oder weiß, mit zungenförmigen und röhrenförmigen Blüten 

Blattbeschreibung: Variabel, meist lanzettlich bis fiederteilig, grün bis grau-grün, teils behaart 

Stamm-/Stielbeschreibung: Aufrechte, meist unverzweigte Stängel, oft behaart 

Samenbeschreibung: Kleine, längliche Achänen mit Pappus (Haarschopf) zur Windverbreitung 

Art der Wurzler: Flach- bis tiefwurzelnd 

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Geruch der Pflanze: Schwach aromatisch 

Geschmack der Pflanze: Mild bis leicht bitter (je nach Art) 

Lebenszeitspanne: Ein- bis mehrjährig, je nach Art 

Ökologische Schädlingsbekämpfung: Unterstützt Nützlinge, keine direkte Schädlingsabwehr 

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Keimer Art: Lichtkeimer 

Keimdauer: Ca. 10-20 Tage 

Keimtemperatur: 15–20 °C 

Keimvorbereitung: Keine spezielle Vorbereitung nötig 

Keimfähigkeit in Jahren: Ca. 2-3 Jahre 

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Aussaatzeitraum: Frühling (März bis Mai) oder Herbst (September bis Oktober) 

Aussaat Tiefe: Flach, ca. 0,3-0,5 cm 

Abstand in der Reihe: 20-30 cm 

Abstand zur nächsten Pflanze: 30-40 cm 

Samen pro Pflanzloch: 1-2 

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Bevorzugte Beet Art: Wildblumenbeet, Naturgarten, Trockenbeet 

Idealer Boden: Durchlässig, nährstoffarm bis mäßig humos 

pH-Wert des Bodens: 6,0–7,5 

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Gießverhalten: Trockenheitsverträglich, mäßig gießen 

Sonnenbedarf: Vollsonnig bis halbschattig 

Düngereinsatz: Gering, keine starke Düngung nötig 

Empfohlener Dünger: Kompost bei Pflanzung 

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Ist das Anhäufen von Vorteil: Nein 

Ist eine Rankhilfe nötig: Nein 

Ist ein Spalier notwendig: Nein 

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Krautzuordnung: Wildpflanze, Wiesenpflanze, Gartenblume 

Mit Heilwirkung: Ja (einige Arten) 

Wirkstoffe: Flavonoide, ätherische Öle, Bitterstoffe 

Anwendungsbereiche: Entzündungshemmend, krampflösend, äußerlich bei Hautproblemen 

Verabreichung: Tee, Umschläge, Tinkturen 

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Essbar: Ja (junge Blätter und Blüten)  

Welche essbaren Teile: Junge Blätter, Blüten 

Giftig: Nein 

Welche giftigen Teile: Keine bekannt 

Verwechslungsgefahr mit: Andere Korbblütler, z.B. Centaurea cyanus (Kornblume), jedoch meist eindeutig 

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Verwendung in der Küche: Salate, Dekoration, Tee 

Beste Haltbarmachung: Trocknung (Blüten) 

Lagerung der Pflanze: Trocken, dunkel 

Das beste Rezept: Wildkräutersalat mit Flockenblumenblüten 

Die beste Speise: Frischer Wildkräutersalat 

Das beste Getränk: Flockenblumentee 

Die beste Beilage: Zu leichten Sommersalaten 

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10 Unterarten/Arten in Europa (deutscher und botanischer Name): 

1.     Wiesen-Flockenblume – Centaurea jacea 

2.     Kornblume – Centaurea cyanus 

3.     Karthäusernelke – Centaurea nigra 

4.     Berg-Flockenblume – Centaurea montana 

5.     Spinnen-Flockenblume – Centaurea scabiosa 

6.     Sand-Flockenblume – Centaurea arenaria 

7.     Zwerg-Flockenblume – Centaurea pumilio 

8.     Kissen-Flockenblume – Centaurea stoebe 

9.     Acker-Flockenblume – Centaurea calcitrapa 

10. Gelbe Flockenblume – Centaurea solstitialis 

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Drei häufig vorkommende Arten: 

-      Centaurea jacea 

-      Centaurea cyanus 

-      Centaurea nigra 

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Drei seltene Arten: 

-      Centaurea pumilio 

-      Centaurea arenaria 

-      Centaurea solstitialis 

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Guter Nachbar: Gräser, Klee, Kamille, Schafgarbe (fördert Biodiversität) 

Schlechter Nachbar: Starkzehrende Pflanzen, die Schatten werfen 

Beste Mischkulturen: Wildblumenmischungen mit Gräsern und Kräutern 

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Quellennachweis: 

-      Flora Europaea, Band 5 

-      P. Schmeil, A. Fitschen: Flora von Deutschland 

-      Bundesamt für Naturschutz (BfN) – Artensteckbrief Centaurea spp. 

-      Diverse botanische Fachbücher und Wildblumenführer