Dank der „Waldgarten-Pilzkultur“ erwarten Sie über mehrere Jahre reiche Ernten. Ganz einfach im Garten unter einem Laubbaum oder Busch angesetzt, ernten Sie bis zu 5 kg der delikaten Braunkappen. Pilzkultur-Set mit ca. 3 kg gepresstem Pilzsubstrat und 20 Pilzbrut-Dübeln.

Denken Sie daran, auch Schnecken lieben Pilze, verhindern Sie deshalb mit Bierfallen, einem Kreis aus rauem oder spitzem Material (Sägespäne, Holzasche, Schotter) oder Schneckenkorn einen Besuch dieser gefräßigen Tiere. Die Pilze sind roh bis vier Tage im Kühlschrank haltbar. Pilze saugen sich schnell mit Wasser voll und verlieren dabei an Aroma, deshalb sollten sie möglichst nur mit einem Küchentuch gereinigt werden.

Nur das unterste Stielende wird entfernt. Frische Pilze können sehr gut eingefroren werden. Die Pilze dazu säubern, klein schneiden und frosten. Haltbarkeit etwa 6–8 Monate. Auch fertige Gerichte können ohne Probleme eingefroren werden. Zum Auftauen Pilze wie Gemüse erhitzen oder zubereiten.

Die Braunkappe ist ein schmackhafter Speisepilz, der sich gut für den kontrollierten Anbau eignet. Mit ihrem nussigen Aroma bereichert sie viele Gerichte und ist eine interessante Ergänzung im Pilzanbau. 🍄

Die Braunkappe (Pholiota adiposa) ist ein Speisepilz, der zunehmend auch in Kultur angebaut wird. Hier die ausführliche Übersicht:


Name (Deutsch): Braunkappe 

Botanischer Name: Pholiota adiposa 

Gattung: Pholiota 

Pflanzenfamilie: Strophariaceae (früher Träuschlingsverwandte) 

Name im Volksmund: Braunkappe, Fettbrauner Schüppling 

Wieviele Unterarten gibt es in Europa: Keine klar definierten Unterarten, aber mehrere eng verwandte Pholiota-Arten


Anbauordnung: Kulturpflanze (Pilzanbau) 

Kulturart: Pilz / Speisepilz 

Klimazone: Gemäßigte Zone 

Erntezeitraum: Ganzjährig bei Kultur, wild meist August bis November 

Zehrer Art: Nicht anwendbar (Pilz, kein Pflanzen Zehrer)


Wichtiger Hinweis zur Pflanze: Braunkappe ist essbar, sollte aber nur von erfahrenen Sammlern oder aus Kultur verwendet werden, da Verwechslungsgefahr mit giftigen Arten besteht 

Bemerkung: Beliebter Speisepilz mit nussigem Geschmack und festem Fleisch 

Bester Fundort in der Natur: Laub- und Mischwälder auf morschem Holz, Baumstümpfen 

Beipflanzung und ihre Auswirkung: Nicht anwendbar


Blütenbeschreibung: Nicht vorhanden (Pilze bilden Fruchtkörper, keine Blüten) 

Blattbeschreibung: Nicht vorhanden 

Stamm-/Stielbeschreibung: Stiel behaart, braun bis gelblich mit Schuppen 

Samenbeschreibung: Sporen, keine Samen 

Art der Wurzler: Myzel im Substrat (Holz, Kompost)


Geruch der Pflanze: Mild bis angenehm nussig 

Geschmack der Pflanze: Nussig, mild, angenehm 

Lebenszeitspanne: Fruchtkörper wenige Tage, Myzel kann Jahre leben 

Ökologische Schädlingsbekämpfung: Pilzanbau erfordert hygienische Bedingungen, Schädlingsbekämpfung durch Sauberkeit


Keimer Art: Sporenkeimer 

Keimdauer: Wochen bis Monate zur Myzelbildung 

Keimtemperatur: 20–25 °C 

Keimvorbereitung: Steriles Substrat, Impfung mit Myzel 

Keimfähigkeit in Jahren: Sporen lagerfähig, Myzel abhängig von Kulturbedingungen


Aussaatzeitraum: Ganzjährig in Kultur 

Aussaat Tiefe: Auf Substratoberfläche oder eingearbeitet 

Abstand in der Reihe: Nicht anwendbar 

Abstand zur nächsten Pflanze: Nicht anwendbar 

Samen pro Pflanzloch: Nicht anwendbar


Bevorzugte Beet Art: Kompostiertes Holzsubstrat, Stroh, Holzspäne 

Idealer Boden: Substrat mit hoher Nährstoff- und Feuchtigkeitskapazität 

pH-Wert des Bodens: 5,5–6,5 (Substrat) 


Gießverhalten: Gleichmäßig feucht halten, keine Staunässe 

Sonnenbedarf: Dunkel bis halbschattig (Pilze wachsen lichtgeschützt) 

Düngereinsatz: Nicht relevant, Nährstoffe im Substrat


Ist das Anhäufen von Vorteil: Nicht relevant 

Ist eine Rankhilfe nötig: Nein 

Ist ein Spalier notwendig: Nein


Krautzuordnung: Speisepilz 

Mit Heilwirkung: Nein (primär Nahrungsmittel) 

Wirkstoffe: Proteine, Ballaststoffe, Vitamine, Mineralstoffe 

Anwendungsbereiche: Ernährung 

Verabreichung: Essen


Essbar: Ja 

Welche essbaren Teile: Fruchtkörper (Hut und Stiel) 

Giftig: Nein  

Welche giftigen Teile: Keine bekannt 

Verwechslungsgefahr mit: Giftigen Pholiota-Arten und anderen braunen Pilzen wie dem Gifthäubling (Galerina marginata)


Verwendung in der Küche: Gebraten, gedünstet, in Suppen, Saucen 

Beste Haltbarmachung: Frisch verarbeiten oder trocknen 

Lagerung der Pflanze: Kühl, trocken, luftdurchlässig 

Das beste Rezept: Gebratene Braunkappen mit Knoblauch und Kräutern 

Die beste Speise: Pilzpfanne mit Zwiebeln und Petersilie 

Das beste Getränk: Nicht relevant 

Die beste Beilage: Reis, Kartoffeln, Polenta


10 Arten in Europa (deutscher und botanischer Name): 

1.     Braunkappe – Pholiota adiposa 

2.     Gelbstieliger Schüppling – Pholiota limonella 

3.     Schuppiger Schüppling – Pholiota squarrosa 

4.     Olivbrauner Schüppling – Pholiota lenta 

5.     Pholiota aurivella 

6.     Pholiota squarrosoides 

7.     Pholiota alnicola 

8.     Pholiota lenta var. microspora 

9.     Pholiota highlandensis 

10. Pholiota astragalina


Drei häufig vorkommende Arten: 

  • -      Pholiota adiposa 
  • -      Pholiota squarrosa 
  • -      Pholiota limonella

Drei seltene Arten: 

  • -      Pholiota alnicola 
  • -      Pholiota highlandensis 
  • -      Pholiota astragalina

Guter Nachbar: Nicht anwendbar (Pilze werden separat kultiviert) 

Schlechter Nachbar: Nicht anwendbar 

Beste Mischkulturen: Nicht relevant


Quellennachweis: 

  • -      Pilzdatenbanken (z.B. Pilze-Deutschland) 
  • -      Fachliteratur Pilzanbau 
  • -      Wikipedia: Pholiota adiposa 
  • -      Ökologie- und Gartenportale